Vorerst letzte Fuchsjagd für Ahlen-Hamm
Bild: Wegener
Malte Schröder und Jiri Hynek (hinten v. l.) werden in der Abwehr viel Arbeit bekommen.
Bild: Wegener

Am Samstagabend (19 Uhr) gegen die Füchse Berlin will sich die HSG noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. „Klar, alle waren sehr enttäuscht nach der Niederlage in Dormagen, das hat man Anfang der Woche gemerkt“, erinnerte sich HSG-Trainer Kay Rothenpieler am Freitag im Vorfeld der vorerst letzten Fuchsjagd für sein Team.

„Jetzt herrscht Klarheit, und wir beschäftigen uns mit der 2. Liga.“  Nun will die Mannschaft um den künftigen Spielertrainer Maik Machulla gegen Berlin noch einmal eine Trotzreaktion zeigen, um die Fans für die jüngst weniger gelungenen Auftritte zu entschädigen.

„Wir müssen realistisch sein, die Situation ist schwer. Aber es ist immer was möglich. Ich denke, wir sollten uns auf uns konzentrieren, ein anständiges Spiel machen und ein anderes Gesicht zeigen als in den zurückliegenden Spielen“, sagte Mittelmann Machulla. Außerdem wolle man die vorerst vermutlich letzten Begegnungen in der wohl stärksten Liga der Welt noch einmal genießen.

Selbstverständlich werden die Füchse aus Berlin alles andere als ein Sparringspartner sein. Die Gäste sind als Tabellenvierte klar favorisiert und haben außerdem noch die Chance, sich direkt für die Champions League zu qualifizieren. Das Sigurdsson-Team liegt punktgleich mit dem Zweiten Kiel und dem Dritten Rhein-Neckar-Löwen auf Platz vier.

Die Personallage der Ahlen-Hammer hat sich im Vergleich zum Spiel der Vorwoche in Dormagen kaum entspannt. Die Routiniers Frank Schumann und Einar Holmgeirsson werden erneut fehlen. Außerdem schmückt Malte Schröder ein kräftiges Veilchen, das er sich beim Fußballspielen während des Trainings zugezogen hat. „Es ist wohl eine leichte Nasenprellung“, erklärt Trainer Rothenpieler, der hofft, den Rückraumschützen einsetzen zu können. Kreisläufer Björn Wiegers klagt über Rückenbeschwerden, wird aber vermutlich spielen können.

SOCIAL BOOKMARKS