Vorm Traumfinale kommt erst noch Vorhelm
Hoch hinaus: Vorhelms Kevin Kilian (v.), hier gegen Ennigers Kevin von den Berg, fordert mit der Westfalia den Oberligisten heraus.

 „Wir freuen uns auf das Spiel“, sagt Vorhelms Vorsitzender Peter Wiethaup, der mit einer guten Kulisse rechnet. Seine Westfalia geht als krasser Außenseiter in die Partie, auch wenn es der Kreisligist in der letzten Saison bis ins Finale schaffte und dort den Roländern mit 1:7 unterlag. „Wir wollen uns so teuer verkaufen wie möglich. Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung“, weiß Wiethaup, fügt aber an: „Das hat man letztes Jahr auch bei Vorwärts Ahlen gesagt, als die gegen Rot-Weiß ran mussten.“ Am Ende siegte der Underdog nach einer tollen Leistung mit 5:3 nach Verlängerung.

Über so etwas würde sich auch Vorhelm freuen. Aber: „Jetzt ist Rot-Weiß aber auch noch stärker als im Spiel gegen Vorwärts“, meint Wiethaup. Das sieht Marco Antwerpen wohl ähnlich.

 Der Trainer RW Ahlens nimmt den Kreisligisten dennoch nicht auf die leichte Schulter: „Wir werden uns noch ein paar Informationen beschaffen. Unterschätzen dürfen wir Vorhelm aber nicht.“ Von einem möglichen Finale gegen den Ligakonkurrenten aus Roland will Antwerpen daher auch noch nichts hören: „Erst müssen wir uns mit Vorhelm befassen.“

Im Hinblick auf die heiße Phase in der Meisterschaft werden die Rotweißen mit einer gemischten Mannschaft aus Erster, Zweiter und A-Jugend antreten. Von dieser Elf erwartet Antwerpen daher keine Wunderdinge: „Auch mit einem 1:0 sind wir weiter“, sieht es Ahlens Coach deshalb pragmatisch auf dem Weg zum Traumfinale. Netter Nebeneffekt: Wegen des vorgezogenen Pflichtspiels könnte Felix Backszat nächsten Sonntag wieder entsperrt sein, wenn es bei einer Woche Aussetzen wegen Handspiels bliebe.

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