Vorwärts will gegen RW besser aussehen 
Bild: Wegener
Faysel Khmiri (l.) gastiert mit RW Ahlen beim Nachbarn Vorwärts Ahlen. Anlass ist das Drittrundespiel im Kreispokal.
Bild: Wegener

 „Auch mit grätschen“, sagt Pottgüter RW Ahlen den Kampf an. „Das können sie ruhig machen“, entgegnet RWA-Co-Trainer Rafal Krumpietz und bleibt auf der Gegenseite ganz geschmeidig vor der letzten Viertelfinalbegegnung des laufenden Kreispokal-Wettbewerbs. Denn: „Was Vorwärts darf, dürfen wir ja dann auch machen.“

Doch vor allem der Bezirkligist ist vor heimischem Publikum als Außenseiter im Duell mit dem Oberligisten aus der Nachbarschaft auf eine kämpferische Topleistung angewiesen. „Wir wollen auf keinen Fall unter die Räder kommen“, betont DJK-Übungsleiter Ralf Pottgüter. Das 0:9 im Test vor zwei Monaten hatte schon gereicht. „Das wollen wir nicht noch mal.“

Deswegen wird Pottgüter auch umstellen müssen, alles eine Idee defensiver als in der Liga ausrichten. Immerhin: Mit Dontsis und Hahnemann kehren zwei Abwehrspieler zurück, die für die nötige Stabilität sorgen könnten. „Zwei Alternativen mehr“, sagt Pottgüter erleichtert. Auch Marvin Krampe, der nach dem Fußtritt ins Gesicht unter einem geschwollenen Auge leidet, wird spielen.

„Wir müssen eng gestaffelt spielen und wollen das Unmögliche möglich machen“, träumt Pottgüter vom Sensations-Sieg gegen den Favoriten, der ebenfalls umstellen muss. Torwart Philipp Hinkerohes Adduktorenverletzung ist wieder aufgebrochen, Ersatz-Keeper Fatih Kalintas verdrehte sich im Training das Knie. Zudem fehlt Alessio Wilms Dell’Unto. Dafür soll Aaron Vasiliou im Sturm wieder seine Klasse beweisen.

„Wir werden bestimmt mehr Chancen bekommen als in Bielefeld“, glaubt Krumpietz, dass das Derby heilende Wirkung haben könnte. „Ja, so ein Spiel kann die Köpfe wieder frei machen.“ Vor allem wenn man sich so richtig austobt – beim Grätschen oder Toreschießen.

SOCIAL BOOKMARKS