WSU-B-Jugend fiebert dem Finale entgegen
Bild: Brandt
Linus Austermann (r.) und die B-Junioren der Warendorfer SU wollen den Heimvorteil nutzen und sich gegen den favorisierten 1. FC Gievenbeck zum Kreispokalsieger krönen.
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Nur der 1. FC Gievenbeck steht noch zwischen ihnen und dem Pokaltriumph. Wobei das Wort „nur“ in dem Zusammenhang nicht passt. Immerhin spielen die Domstädter eine Liga höher in der Landesliga und gehen folglich als Favorit in das Finale. Ausgetragen wird es – das ist ganz sicher ein Pluspunkt für die Sportunion – im Warendorfer Volksbankstadion. Der Anstoß erfolgt am Samstag, 25. November, um 11.30 Uhr.

Neben dem Heimvorteil gibt es weitere Faktoren, die den WSU-Nachwuchs hoffnungsvoll stimmen sollten. Denn Gievenbeck wäre nicht der erste Landesligist aus der benachbarten Großstadt, den die Warendorfer auf dem Weg zum Pokaltitel aus dem Weg räumten. Im Achtelfinale rangen sie den SC Münster 08 mit 2:1 nieder. Ort des Geschehens damals wie heute: Der heimische Kunstrasenplatz.

Außerdem bekleckerten sich die Gievenbecker bei ihrem Finaleinzug vor einer Woche nicht gerade mit Ruhm. Erst im Elfmeterschießen vermochten sie sich gegen den Kreisligisten Borussia Münster durchzusetzen. Die WSU, die zuvor in der Meisterschaft drei Niederlagen in Folge kassiert hatte, überzeugte beim hart erkämpften, erst in der Verlängerung fixierten 4:2-Erfolg über den Bezirksliga-Rivalen Telgte zumindest mit viel Leidenschaft und einer tollen Moral.

„Eine Chance ist immer da“, weiß Surmann und kündigt eine Warendorfer Mannschaft an, die sich nicht verstecken wird. „Ich bin nicht der Typ, der die Spielweise auf den Gegner zuschneidet. Wir ziehen uns nicht zurück, weil ein Landesligist kommt, sondern spielen unser Spiel, fertig.“

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