WSU-B-Jugend im Westfalen-Pokal weiter
Bild: Havelt
Die WSU, hier mit Niklas Schulze Relau (l.) und Henning Sieger, steht in Runde drei.
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Es war eine ganz starke Leistung der gesamten Warendorfer Mannschaft, die fast immer souverän agierte und den Gegner von Beginn an voll im Griff hatte.

Vergab Henning Sieger noch die erste große Chance der Partie, so legte er wenig später für Gian-Luc Klemckow auf, der in der 22. Minute das 1:0 für die Warendorfer erzielte. Einziges Manko der ersten Halbzeit war bei den Hausherren, dass die sich bietenden Möglichkeiten in der Offensive nicht konsequent ausgespielt wurden. Hinten hatte die WSU keinerlei Probleme.

Nach dem Wechsel häuften sich die Chancen für die Gastgeber. In der 49. Minute war wieder Klemckow mit dem 2:0 zur Stelle. Ihre einzige echte Torchance hatten die Lüdenscheider in der 51. Minute durch einen Foulelfmeter, den Sebastian Terwey aber glänzend partierte. In der Folge ließ die WSU durch Sieger und Klemckow (54., 61., 66.) gleich drei Hochkaräter aus.

Das sollte sich rächen, denn wie aus dem Nichts traf der SC per Distanzschuss sieben Minuten vor dem Ende zum 1:2. Sollten sich die liegengelassenen Großchancen noch als Stolpersteine erweisen? Letztlich taten sie das nicht, denn nur 180 Sekunden nach dem Anschlusstreffer machte Sieger mit dem 3:1 endgültig alles klar. Jonas Weißen traf nur eine Minute später sogar noch zum 4:1-Endstand.

„Mit Ausnahme der Chancenauswertung war es ein fast perfektes Spiel von uns“, war Dominik Frasch hochzufrieden. Ebenso sein WSU-Trainerkollege Ralf Sennhenn: „Taktisch 80 Minuten lang so diszipliniert zu spielen, ist schon stark. Die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen.“

WSU: Terwey, Le. Burchard, Fromme, La. Burchardt, Freye, Sickmann, Weißen, Hasani (75. Fellhölter), Schulze Relau (79. Wenning), Klemckow (77. Hövener), Sieger

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