WSU-Frauen verlieren Pokalfinale
Bild: Brandt
Frust: Die Warendorferinnen Carina Louis (l.) und Carolin Karmann waren nach dem 0:1 im Pokalfinale gegen den BSV Ostbevern enttäuscht.
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„Wenn man sich den Spielverlauf vor Augen führt, ist das schon sehr bitter“, kommentierte ein geknickter Max Ende. Seinen Schützlingen wollte der WSU-Trainer jedoch keinen Vorwurf machen: „Die Mannschaft wollte gewinnen und war präsent.“ Die Emsstädterinnen durften ob der bitteren Niederlage zwar mit dem Schicksal hadern, hatten sie sich aber auch selbst zuzuschreiben.

Denn sie waren es vor 150 Zuschauern in Telgte, die der Partie ihren Stempel aufdrückten. Allerdings machten sie zu wenig aus ihrer Überlegenheit, ließen ihre Möglichkeiten ungenutzt und kassierten mit der einzigen BSV-Torchance den entscheidenden Gegentreffer. Dieser fiel in eine Phase, als die WSU gerade am Drücker war. Britta Niebrügge hätte beinahe die Führung erzielt, doch ihr Kopfball nach einer von BSV-Torhüterin Manuela Imholt unterlaufenen Ecke wurde noch vor der Linie geklärt (39.). Drei Minuten später fuhr Ostbevern einen Konter, die Warendorferinnen standen nicht gut sortiert. Kathrin Scharmann traf den Ball perfekt, und dieser schlug unhaltbar zum 1:0 für den BSV im Torwinkel ein. „Da stellen wir uns zu naiv an“, meinte Ende.

Nach der Pause tat sich seine Elf gegen einen tief stehenden BSV schwer. Carolin Karmanns Pfostenschuss blieb vorerst die einzige Ausgleichschance. In der Schlussphase wurde es hektisch. Astrid Lindemann sah wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte. In Überzahl drängte Warendorf auf das 1:1. Doch Annika Bröcker schoss frei vor dem Tor deutlich drüber (88.), Laura Riepings Schuss aus guter Position war zu harmlos (90.).

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