WSU-Fußballerinnen sind unter Zugzwang
Bild: Brandt
Für Leonora Ejupi und die Warendorfer Sportunion ist alles andere als ein Heimsieg gegen Menden zu wenig.
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Vier Runden vor Saisonende beträgt der Vorsprung auf den ominösen neunten Platz (eventuell erster Absteiger) immer noch fünf Zähler. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Denn die Emsstädterinnen bekommen es in den verbleibenden Partien noch mit den formstarken Teams aus Bocholt und Bochum zu tun, die sich beide noch berechtigte Aufstiegshoffnungen machen können.

Vor dem Hintergrund des anspruchsvollen Restprogramms ist ein Sieg gegen den designierten Absteiger Menden eine zwingende Notwendigkeit. Die Worte Andre Kuhlmanns lassen daran keinen Zweifel: „Wir müssen ganz klar zu Hause punkten. Und zwar dreifach, das ist überlebenswichtig.“

Der WSU-Trainer kann in dieser als „Endspiel“ titulierten Begegnung wieder auf die Dienste von Lisa Piotrowsky und Celina Fernandes da Cruz zählen. Die Rückkehr von Dana Homann und Ina Plagge ist dagegen unwahrscheinlich.

Wenngleich dieser Aspekt nur eine untergeordnete Rolle spielt, hat die Sportunion mit Menden noch eine Rechnung offen, ging das Hinspiel doch deutlich mit 2:7 verloren. Wie gut, dass das zweite Aufeinandertreffen auf heimischem Terrain stattfindet.

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