WSU-Handballer mit Auftakt nach Maß
Bild: Brandt
Tim Tönnies (r.) und die Warendorfer SU sind mit einem 31:20 (17:8)-Heimsieg in die Bezirksliga gestartet.
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„Ich habe zum Start schon einen Sieg erwartet, aber nicht unbedingt so deutlich. Ich denke, wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen.“ Wie von Hamsen prognostiziert, brauchte die Sportunion eine gewisse Anlaufzeit, um sich zurechtzufinden. Die Gäste erwischten den besseren Start und lagen zunächst mit 2:0, 3:1 und 6:4 in Führung.

Es dauerte etwa eine Viertelstunde, ehe die WSU endgültig in der Partie angekommen war. Ein Treffer von Kevin Wiedeler zum 7:6 brachte sie in der 18. Minute erstmals in Front. Ab dem Zeitpunkt hatte die HSG nicht mehr viel entgegenzusetzen. Bis zur Pause warfen die Emsstädter einen satten Acht-Tore-Vorsprung heraus. Der Grundstein für den Auftaktsieg war gelegt.

Die Emsstädter machten nach dem Seitenwechsel dennoch keine Anstalten, sich auf dem Polster ausruhen zu wollen. Mit zunehmender Spieldauer wurde immer deutlicher, dass die Gäste in der Breite nicht über eine vergleichbare Qualität verfügten. Bei der Sportunion griff hingegen ein Rädchen in das andere. Die Jungspunde fügten sich nahtlos in das funktionierende Kollektiv ein und verdienten sich ein Sonderlob des Trainers.

Erst in den Schlussminuten ließ bei der Heimsiegen, bedingt wohl auch durch die sehr deutliche Führung, die Konzentration nach. Daher konnte die HSG das Ergebnis zumindest noch ein klein wenig erträglicher gestalten – wobei das bei am Ende immer noch elf Toren Rückstand fast euphemistisch klingt. Hamsen wollte die Schlussphase nicht überbewerten. Schließlich hat sein Team den Anspruch, oben mitspielen zu wollen, mit dem klaren Auftaktsieg untermauert.

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