WSU-Handballer steigen in Landesliga auf
Bild: Havelt
Die WSU ist Meister und steigt auf.
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Es war nichts für schwache Nerven. Zwar führte die WSU mit 4:2, danach ging allerdings eine Viertelstunde gar nichts mehr. Die Chance auf den Titel schien die Emsstädter gelähmt zu haben. Mit 4:9 lag das Team hinten. Drei Treffer kurz vor der Pause zum 7:9-Halbzeitstand ließen den Aufstiegstraum weiterleben.

Im zweiten Abschnitt war es dann eine Sache des Willens. „Ich bin einfach nur glücklich, die Meisterschaft mit so einer super Mannschaft geschafft zu haben. Wir wollten es einfach mehr, es war eine tolle kämpferische Leistung“, brachte es Mannschaftskapitän Ruben Aldejohann in seinem letzten Spiel für die WSU auf den Punkt. Er wechselt in der kommenden Saison nach Loxten.

Die Warendorfer kämpften um jeden Ball, spielten im Angriff schneller und glichen beim 14:14 (41.) erstmals aus. Die Führung wollte aber zunächst nicht gelingen. Erst in der 48. Minute warf Stefan Hamsen die Sportunion beim 20:19 zumindest virtuell in die Landesliga. Kevin Wiedeler (58.) und Rob de Pijper (59.) warfen die WSU mit 24:21 in Front. Das war es aber immer noch nicht. Lengerich verkürzte auf 22:24 und sechs Sekunden vor Schluss 23:24. Den Ball und damit Titel und gab der Meister dann aber nicht mehr aus der Hand.

Es durfte gejubelt werden. Die Meistershirts mit der Aufschrift „Verlierer haben Ausreden, Sieger einen Plan“ wurden ausgepackt und übergestreift. Genau diesen Satz hatte de Pijper vor der Saison im Trainingslager immer wieder zitiert. „Ich bin so froh, dass wir es geschafft haben. Wir haben es uns in der Pause noch mal geschworen. Das ist einfach grandios“, so der Trainer.

WSU: Navaratnam, Rau – De Pijper (7), Ahlbrand (4), Hamsen (4/1), Nitsche (4/1), Aldejohann (2), Baggeroer (1), Wiedeler (1), Bilitewski (1/1), Muesmann, Hippler, Schemann

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