WSU als furchtloser Außenseiter
Bild: Brandt
Niemand Geringeres als der Bezirksliga-Tabellenführer SW Havixbeck gastiert am Sonntag bei Jannik Weber (r.) und den Handballern der Warendorfer Sportunion.
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SW Havixbeck gibt am Sonntag ab 18 Uhr seine Visitenkarte in der Emsstadt ab. Der Bezirksliga-Spitzenreiter reist mit der beachtlichen Empfehlung von 22:2-Punkten an, ist somit auf dem besten Weg zur direkten Landesliga-Rückkehr. Aufgrund dieser Bilanz sind die Rollen klar verteilt. Der WSU bleibt nur die des Außenseiters. Dieses Faktum stört Stefan Hamsen aber nicht im Geringsten.

Demonstration der Stärke

Vielmehr sagt der Warendorfer Trainer: „Ich sehe es so, dass wir relativ drucklos in das Spiel gehen können. Selbst wenn wir verlieren, wäre das kein Beinbruch. Havixbeck ist die beste Mannschaft der Liga.“ Deren Qualität bekam Arminia Ochtrup jüngst deutlich zu spüren. Der Primus deklassierte den vorherigen Tabellenzweiten im Spitzenduell mit 28:18 und machte die Hoffnung der Konkurrenz auf ein Nachlassen zunichte. Konträr verlief der Jahresauftakt für die WSU. Jede Niederlage schmerzt, doch im Derby tut es ganz besonders weh. Mit 21:29 unterlag die Sportunion dem SC DJK Everswinkel.

„Müssen uns nicht verstecken“

Einen Knacks für das Selbstvertrauen befürchtet Hamsen aber nicht. Trotz ihrer Favoritenstellung möchte er den Gästen die Punkte keinesfalls auf dem Silbertablett servieren, sondern ihnen das Leben möglichst schwermachen. „Ich glaube nicht, dass die Havixbecker sagen: ,Geil, wir fahren nach Warendorf und holen die Punkte im Vorbeigehen‘“, erläutert Hamsen, der auch auf die lautstarke Unterstützung des Warendorfer Publikums setzt, wenn er betont: „Wir müssen uns zuhause vor keinem verstecken.“

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