WSU beendet in Füchtorf ihr Zwischentief
Maik Lauhoff (Mitte) und die Warendorfer SU gewannen beim SC Füchtorf, hier mit Jan Lantzke, Bastian Nieße und Erick Schleicher (v. l.).
WSU-Trainer Lukas Krumpietz reagierte erleichtert: „Man hat gemerkt, dass viel auf dem Spiel stand. Es waren Gift, Aggressivität und Hektik im Spiel. Ich bin sehr froh, dass wir gewonnen haben.“
Die Füchtorfer waren stinksauer. Ihr Zorn richtete sich gegen Schiedsrichter Stephan Ohlmeier und hing mit dem Warendorfer Führungstreffer durch den kurz zuvor eingewechselten Jordi Klemckow zusammen (66.). In den Augen der Hausherren hatte der Ball die Torlinie nicht ansatzweise überschritten. Die Proteste fielen entsprechend heftig aus.
Spätestens ab dem Zeitpunkt war die Stimmung richtig aufgeheizt. Mit Wut im Bauch drängten die Füchtorfer auf den Ausgleich. Die Einwechslung von Okay Parlar hätte sich fast umgehend ausgezahlt. Zunächst zwang er Patrick Lippermann zu einer Glanzparade (73.), um keine 60 Sekunden später gegen Tobias Schwienhorst einen Strafstoß herauszuholen. Der Gefoulte scheiterte aber mit einem schwachen Schuss an Lippermann. Praktisch im Gegenzug köpfte Pascal Debowiak eine Flanke des eingewechselten A-Juniors Noel Gryczka zum 0:2 ein. Krumpietz bewies ohnehin ein glückliches Händchen. Zehn Minuten vor Schluss führte mit Max Schuler ein weiterer A-Junior und Joker die Entscheidung herbei. Für die nie aufsteckenden Gastgeber traf Parlar lediglich zum 1:3-Endstand (82.).
„Ich kann vor meiner Mannschaft nur den Hut ziehen. Aber wir haben das Glück nicht, weder beim 0:1, von dem alle sagen, dass der Ball nicht drin war, noch bei dem Elfmeter“, sagte SCF-Trainer Friddy Hofene enttäuscht.

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