WSU behält zuhause ihre weiße Weste
Bild: Wegener
Julian Baggeroer (l.) und Steffen Ahlke hatten mit der WSU den Gegner aus Sendenhorst, hier mit Janis Westmeier, über weite Strecken der Partie fest im Griff.
Bild: Wegener

Da sich die Adjektive aber unterschiedlich verteilten, fand die Begegnung einen verdienten Sieger. Den Warendorfern reichte eine mäßige bis durchschnittliche Vorstellung locker zum Erfolg, da die Sendenhorster Leistung die Bezeichnung ganz schwach am besten traf. Da aber die Hausherren eben auch keinen Sahnetag erwischten, hielt sich der Abstand am Ende in erträglichen Grenzen.

Zwei Männer setzten allerdings noch einen obendrauf oder eher untendrunter. Was sich die Schiedsrichter da leisteten, spottete in vielen Szenen jeder Beschreibung. Unterirdisch schlecht trifft es wohl, was die Herren in Gelb da so vor sich hin pfiffen, ohne den Eindruck zu erwecken, dass sie die Handball-Regeln irgendwie umsetzen könnten. Das einzig Positive: Das Gespann beeinflusste die Partie nicht in eine Richtung. Mehr kann man aber auch beim besten Willen nicht auf dessen Habenseite verbuchen.

Die Geschichte des Spiels selbst ist schnell erzählt. Nach leicht Problemen zu Beginn hatte die WSU das Geschehen nach zehn Minuten im Griff. Zur Pause führten die Gastgeber mit 12:8. Direkt nach dem Wiederanpfiff bauten sie ihren Vorsprung dann bis auf 15:9 aus. Ein Kantersieg wäre zwar möglich gewesen, dafür war das, was die Heimsieben ablieferte, allerdings nicht konstant genug. So schwankte der Vorsprung bis zum Ende zwischen vier und sieben Treffern.

„Vorne haben wir zuviel verworfen, die Abwehr stand solide“, fasste WSU-Trainer Stefan Hamsen zusammen. „Ich hatte aber nie das Gefühl, dass das Spiel kippen könnte.“ Recht hatte er, denn dafür waren die Sendenhorster einfach nicht gut genug.

WSU: Stukenbrok – Schemann (7), Nitsche (7/1), Linnenbank (3), Bilitewski (3/1), Baggeroer (2), Weber (2), Gerhards (1), Ahlke, Hippler, Schwaer

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