WSU dreht Spiel und besiegt Hoetmar 2:1
Bild: Wegener
Loris Theres (r.) und die Warendorfer SU taten sich beim 2:1-Derbysieg gegen Maximilian Surmann und den SC Hoetmar deutlich schwerer als erwartet.
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Denn, da waren sich die Trainer einig, den Eckball, aus dem das 1:1 durch Christoph Kuhlmeier resultierte, hätte es nicht geben dürfen. „Es war keine Ecke, das muss man zugeben“, bemerkte Warendorfs Lukas Krumpietz. Hoetmars Dennis Averhage sagte: „Uns fehlten dann fünf bis zehn Prozent Konzentration. Aber wir müssen es trotzdem besser verteidigen.“

Für seine Mannschaft war es doppelt bitter. Denn kurz zuvor musste sie bereits einen Schock verdauen, als Frank Liermann in Folge eines Zusammenpralls mit Keven Rose zusammenbrach und von einem Rettungswagen abtransportiert werden musste. Der Sportunion verschaffte der Ausgleich spürbar Auftrieb. Nur drei Minuten später schlugen sie in Person von Laurence Wacker erneut zu.

„Man hat die Qualität der Mannschaft gesehen, dass sie ein Spiel in wenigen Minuten drehen kann“, stellte Krumpietz fest. Er fand aber auch kritische Worte. Schließlich hatte sein Team gegen tief stehende Hoetmarer lange Zeit Schwierigkeiten, spielerische Lösungen zu finden, und die wenigen Torchancen vergeben. Averhage war trotz der bitteren Niederlage stolz: „Wir haben zum zweiten Mal in Folge ein gutes Spiel gezeigt. Das macht Mut, darauf können wir aufbauen.“

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