WSU enttäuscht, Mecklenbeck glänzt
Bild: Brandt
Gloria Micklinghoff (r.) und Regionalligist Warendorfer Sportunion enttäuschten auf ganzer Linie und stolperten bereits im Viertelfinale.
Bild: Brandt

 Und das mit einer krachenden Niederlage, die so wahrlich nicht zu erwarten war. Denn in der Runde der letzten Acht traf der Regionalligist, der die Vorrundengruppe als Tabellenerster abgeschlossen hatte, auf Borussia Münster. Die Domstädterinnen, außerhalb der Halle in der Kreisliga unterwegs, hatten sich ihrerseits lediglich als Gruppendritte für das Viertelfinale qualifiziert. Die Rollenverteilung für das Duell war somit klar. Doch es kam anders, die Gastgeberinnen gerieten mit 0:5 unter die Räder.

„Borussia hat es gut gemacht und uns unter Druck gesetzt. Wir haben den Faden verloren“, stellte Co-Trainerin Verena Muckermann fest und führte ihre Gedanken weiter aus: „Wir sind natürlich enttäuscht, weil wir uns viel vorgenommen hatten. Es ging uns gar nicht so sehr um die Platzierung, sondern um die individualtaktische Entwicklung. Es war einfach nicht unser Tag.“

In diese Einschätzung bezog die WSU-Verantwortliche die Vorrunde mit ein. Zwar gewann ihr Team sämtliche vier Partien, konnte dabei aber nur bedingt überzeugen. „Dass wir die Spiele gewonnen haben, okay. Aber für uns war es allgemein schwierig, die Balance zwischen einem freien Aufspielen und unserem Anspruch zu finden“, erläuterte Muckermann.

Im Gegensatz zur Sportunion wurde der Regionalliga-Rivale und Topfavorit Mecklenbeck seiner Favoritenstellung vollauf gerecht. Wacker verteidigte den HKM-Titel durch einen 3:1-Finalsieg gegen den SC Gremmendorf und zeigte den mit Abstand besten Fußball des Turniers.

Für die Warendorfer Zweitvertretung endete der Wettbewerb nach der Vorrunde. Die durch einen 4:1-Erfolg über die SG Telgte und ein 0:0-Remis gegen BW Greven gesammelten vier Zähler waren zu wenig. Als nach Punkten schwächster der drei Gruppendritten kam das Aus. „Ich bin nicht unzufrieden“, kommentierte Trainer Michael Eustergerling. „Uns hat das nötige Glück gefehlt. Wir haben die Tore nicht gemacht.“

SOCIAL BOOKMARKS