WSU feuert de Pijper, Hamsen übernimmt
Bild: Wegener
Nach drei Jahren bei der WSU wurde Trainer Rob de Pijper beurlaubt.
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Die derzeitige Erfolglosigkeit – die WSU ziert mit fünf Punkten und damit vier Zählern Rückstand auf den rettenden Platz das Tabellenende – war aber nicht der ausschlaggebende Punkt für die Trennung.

Vielmehr informierte de Pijper laut dem 2. Vorsitzenden Christian Baggeroer den Vorstand nach der Niederlage am Sonntag, dass er in der kommenden Saison nicht zur Verfügung stehen und einen höherklassigen Verein trainieren werde. Dort würde er zudem bereits Anfang der Woche offiziell vorgestellt.

Das wiederum überraschte den Vorstand, mit dem das so schnelle Vorgehen nicht abgesprochen war. „Das war eine neue Situation für uns“, erklärte Baggeroer, der daraufhin mit dem Sportlichen Leiter Philipp Klaus rege diskutierte. „Der Trainer hat uns ohne unser Wissen vor vollendete Tatsachen gestellt. Wir lassen uns aber nicht auf der Nase herumtanzen und haben ihn deshalb beurlaubt.“ Mittlerweile wurde der 39-jährige de Pijper, der drei Jahre bei der WSU tätig war, beim Regionalligisten TuS Volmetal bereits offiziell vorgestellt.

Da war aber auch schon klar, dass der 34-jährige Hamsen das Traineramt übernehmen würde. Der wurde vom Vorstand mit der Anfrage am Montagabend (21. Dezember) konfrontiert, schlief eine Nacht darüber und holte sich das Einverständnis seiner zukünftigen Ehefrau. Am Dienstag (22. Dezember)  sagte er dann zu, nachdem auch die Mannschaft über de Pijpers Abgang informiert worden war.

„Die Spieler haben sich einstimmig für Stefan Hamsen ausgesprochen“, sagte Baggeroer.

„Wir werden in der Rückrunde alles geben und sicher nichts abschenken. Es wird aber schwer, die Klasse zu halten. Eine kleine Chance ist aber da“, sagte Hamsen auf „Glocke“-Anfrage. „Ich war selbst überrascht und finde es schade, dass die Zeit mit Rob de Pijper so enden musste.“

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