WSU gewinnt nach hartem Stück Arbeit
Bild: Brandt
Mayra Acosta-Dominguez (l.) und die Warendorfer SU setzten sich gegen den GSV Moers mit 1:0 durch.
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Es zählten einzig und allein die drei Punkte, dank derer sich die WSU nicht nur auf den siebten Tabellenplatz verbesserte, sondern vor allem weiter von der Abstiegszone absetzte. Entsprechend zufrieden war Andre Kuhlmann, der den Sieg als nicht unverdient bezeichnete.

Sehr gut leben konnte Warendorfs Trainer mit den ersten 45 Minuten, vor allem mit der Defensivleistung. Denn die Emsstädterinnen ließen vor dem Wechsel nur eine Chance zu. Und die parierte Schlussfrau Sandra Aertker gegen Torjägerin Hanna Hamdi klasse (30.). In diesem Privatduell sollte sie nicht zum letzten Mal die Siegerin bleiben. Die große Möglichkeit des Gegners schien wiederum für die Warendorfer Offensivbemühungen ein Weckruf gewesen zu sein. Nun brannte es im Gäste-Strafraum lichterloh. Ein abgefälschter Kopfball von Luise Pötter kullerte nur ganz knapp am Pfosten vorbei (37.). Drei Minuten vor der Pause stimmte dann alles. Das Tor zum 1:0 war eine Traumkombination, die Larissa Duffe schließlich nach finalem Pass von Lara Pahlig krönend abschloss.

Weniger Begeisterung rief bei Kuhlmann hervor, wie sich seine Elf im zweiten Durchgang präsentierte. „Von der 46. bis 75. Minute waren wir ganz schwach“, stellte er fest. Es schien, als bettelte die WSU geradezu um den Ausgleich. Gleich zweimal parierte Aertker gegen Hamdi im Eins-Gegen-Eins (66., 69.). „Wir können uns am Ende bei Sandra bedanken“, machte Kuhlmann deutlich. In der Schlussphase stabilisierten sich die Gastgeberinnen wieder, verpassten aber bei Kontersituationen die vorzeitige Entscheidung.

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