WSU gewinnt verdient 3:0 gegen Neubeckum
Bild: Havelt
Neubeckums Artan LUshtaku (l.) und Warendorfs Andre Lütke-Frie.
Bild: Havelt

Aufgrund der zweiten Halbzeit war der Sieg hochverdient, nachdem sich im ersten Abschnitt beide Mannschaften nicht mit Ruhm bekleckerten. Neubeckum war zunächst sogar die etwas bessere Mannschaft, spielte aber ebenso wenig eine klare Chance heraus wie die WSU.

Bis zur 43. Minute. Da verlor Dominik Plugge am eigenen Strafraum den Ball an Max Schubert, der legte quer und Pavel Borisov vollendete zum 1:0.

Warendorfer Dominanz nach dem Wechsel

Nach dem Wiederanpfiff dominierten die Gastgeber. Neun glasklare Chancen besaßen die Warendorfer, nur zweimal vollendeten sie allerdings erfolgreich. Die erste Großchance nach dem Wechsel vereitelte Christian Gerdhenrich gegen Alexander Hoffmann noch (53.), gegen Bernd Kieskempers Solo – er dribbelte drei Neubeckumer aus, war der Torhüter dann allerdings in der 61. Minute machtlos. Es hieß 2:0, die Partie war gelaufen.

In der Folge tauchte die Heimelf noch mehrfach völlig frei vor dem Gehäuse der Gäste auf. Schubert schoss zuerst übers Tor (70.) und dann an den Pfosten (88.). Andre Lütke-Frie (74.), Kieskemper (75., 80.) und Martin Nachtigäller (91.) ließen weitere Hochkaräter aus, ehe Dennis Nahrmann das 3:0 köpfte (92.).

Auf der Gegenseite vergab Artan Lushtaku (80.) Neubeckums einzige echte Gelegenheit. „Wenn er trifft, wird es noch einmal spannend“, meinte Trainer Martin Hanskötter. „Bei uns war aber die Luft raus und nach vorne passierte zu wenig.“

Sein Warendorfer Pendant Markus Kleine-Tebbe wurde in der Pause laut. „Die erste Hälfte passte mir nicht, da haben wir zu viele Fehler gemacht“, erklärte er. Mit Durchgang zwei war er allerdings mit Ausnahme der Chancenverwertung zufrieden: „Wir hatten so viele klare Chancen und hätten höher gewinnen müssen.“

SOCIAL BOOKMARKS