WSU hadert beim 1:2 mit Schiedsrichter
Bild: Havelt
Dennis Nahrmann (r.) und die Warendorfer SU verloren das Bezirksliga-Nachholspiel beim TuS Wiescherhöfen mit 1:2.
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Die Niederlage hatte letztlich zwei Gründe: Die WSU war in der ersten Hälfte einfach nicht voll bei der Sache und im zweiten Abschnitt trug der schwache Schiedsrichter seinen Teil dazu bei, dass Wiescherhöfen drei Punkte am Platz behielt.

Zunächst war nichts von der oft gerühmten TuS-Offensive zu sehen. Da brauchte es schon einer kapitalen Abwehrbock von Torhüter Wilmer und Michael Mischon, der Erkan Baslarli das 1:0 mit der ersten Möglichkeit überhaupt auf dem Silbertablett servierte (21.).

Es folgte ein Traumtor des untersetzten Angreifers des TuS, der körperlich zwar nicht wie ein Bezirksliga-Kicker wirkte, technisch aber wie ein Oberliga-Spieler agierte. Baslari schlenzte den Ball aus 18 Metern von halbrechts zum 2:0 ins Tordreieck (36).

Kleine-Tebbe war sichtlich angefressen, wurde in der Pause sehr laut und forderte mehr Willen und Engagement von seinen Schützlingen. Die taten, wie ihnen geheißen wurde.

In der 49. Minute traf Lukas Smierz den Pfosten und Andre Lütke-Frie verkürzte im Nachschuss auf 1:2. Die WSU war dran und hatte auch zwei sehr gute Gelegenheiten, die aber beide der Unparteiische für bereits überspielte Wiescherhöfener klärte.

In der 65. Minute war Martin Nachtigäller frei durch, der Schiri pfiff fälschlich Abseits. Richtig auf die Palme brachte Kleine-Tebbe der ausbleibende Elfmeterpfiff, nachdem Mischon im Strafraum klar gelegt wurde (72.). Schiri Weber ging zur Seitenlinie, um den tobenden WSU-Trainer zu beruhigen. „Bringen sie keine Unruhe rein, es läuft doch gut“, waren seine Worte. Die zweite Hälfte des Satzes einem Trainer zu sagen, dessen Mannschaft gerade ein klarer Strafstoß und damit der vermeintliche Ausgleich verwehrt wurde, zeugte allerdings von wenig Souveränität.

So blies es letztlich beim 1:2 und einer Niederlage, die für die WSU absolut vermeidbar war.

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