WSU rettet ein 1:1 gegen Sassenberg
Bild: Brandt
Viele umkämpfte Situationen gab es im Mittelfeld, hier mit (v. l.) Warendorfs Bernd Kieskemper und den Sassenbergern Lukas Nienaber und Andre Risse. Letztlich endete das Derby 1:1-unentschieden.
Bild: Brandt

Auch wenn beide Mannschaften nicht gerade ein Feuerwerk abbrannten und in erster Linie auf die Sicherung des eigenen Gehäuses aus waren.

Den besseren Start hatten die Gäste. Tobias Brands Distanzschuss wurde von Hendrik Rauf pariert, die folgende Ecke klatschte an die Querlatte. Im direkten Gegenzug wurde Laurence Wackers Möglichkeit geblockt.

In der Folge passierte wenig. Beide Mannschaften neutralisierten sich fast völlig, Zweikämpfe gab es einen nach dem anderen. Torchancen blieben absolute Mangelware. Lediglich Niklas Frommes Kopfball über das Tor ließ so etwas ähnliches wie Gefahr aufkommen (24.). Die einzige klare Gelegenheit hatte Christoph Freye für die WSU, der in der 38. Minute aber aus guter Position neben das Tor schoss.

Im zweiten Abschnitt gab es noch weniger Strafraumszenen. Die Sassenberger waren zwar das bessere Team, echte Torgefahr konnte der VfL aber lange nicht erzeugen. Es blieb bei vielen guten Ansätzen. Die WSU bekam so gut wie gar nichts mehr auf den Rasen. Eklatante Schwächen bei der Ballannahme fielen ins Auge.

Rund ging es erst am Ende. In der 90. Minute foulte Lennart Burchardt Daniel Langliz. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tobias Ketteler sicher. In der 95. Minute dann doch noch der 1:1-Ausgleich. Christoph Kuhlmeier traf nach einer Ecke. Es war der einzige Schuss der WSU, der überhaupt auf das VfL-Tor ging.

„Wir waren spielerisch und kämpferisch über 90 Minuten besser“, fasste Gästetrainer Markus Bollmann die Begegnung zusammen. „Wir haben nie unseren Rhythmus gefunden. In der zweiten Halbzeit waren wir schon bei der Annahme zu hektisch. Der Gegner war greller und gieriger“, so Warendorfs Lukas Krumpietz.

WSU: Rauf – Theres, Fromme, Le. Burchardt, Feye – Wacker (50. Steinkamp), La. Burchardt (68. Lauhoff), Kieskemper, Schmidt – Hövener (61. Kuhlmeier), Schütte

VfL: Reher – Kock, Spickhoff, Nienaber (85. Neufeld), Brandes (19. Risse) – Ketteler, Ostholte – Yaygir, Wortmann, Langliz (93. Ostlinning) – T. Brand

SOCIAL BOOKMARKS