WSU trifft gleich auf vier Absteiger
Bild: Wegener
Kevin Wiedeler (r.) und die Warendorfer Sportunion werden ab dem 8. September einen erneuten Anlauf in Richtung Aufstieg in die Handball-Landesliga starten.
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Zuerst hat Absteiger Everswinkel Heimrecht gegen die knapp am Aufstieg gescheiterte WSU. Nur so konnte es überhaupt wieder zu diesem direkten Duell kommen. In der Rückrunde sind dann die Emsstädter Gastgeber.

Natürlich möchten die Warendorfer nach ihrem in letzter Sekunde verpassten Sprung in die Landesliga erneut oben mitspielen. Allerdings ist die Konkurrenz groß, kamen doch gleich vier Absteiger dazu. Neben Everswinkel mussten auch die SG Sendenhorst nach verpatzter Relegation, die DJK Coesfeld und die Ibbenbürener SV den Gang nach unten antreten. Zudem ist Neuenkirchen – schon in der abgelaufenen Saison nur knapp hinter der Sportunion – hoch einzuschätzen. Damit wäre das halbe Dutzend Anwärter auf einen Platz in der oberen Hälfte komplett. Schaffen werden den Sprung nach oben aber erneut nur zwei Teams.

Neu in der Liga sind auch die beiden Aufsteiger aus der Kreisliga Sparta Münster und TuS Recke. Die Spielstärke der beiden Mannschaften ist derweil nur schwer einzuschätzen.

„Und ich schätze Eintracht Hiltrup noch sehr gut ein“, sagt WSU-Trainer Stefan Hamsen, der glaubt, dass es keinen Top-Favoriten geben wird. „Die Liga scheint sehr ausgeglichen zu sein, das wird eine interessante Saison“, sagt der WSU-Übungsleiter, der mit seinen Schützlingen am 3. Juli in die Vorbereitung startet, um dann ab September möglichst wieder weit oben mitmischen zu können.

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