WSU trotzt Hilbeck einen Punkt ab
Bild: Havelt
Dennis Nahrmann (rotes Trikot) spielte mit der WSU 1:1 gegen Hilbeck.
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Die zogen sich nämlich in die eigene Hälfte zurück und machten zuerst einmal hinten dicht. Der Respekt vor Angstgegner WSU war den Gästen, die auf gar keinen Fall in einen Konter laufen wollten, deutlich anzumerken.

So hatten die Warendorfer überraschend weit mehr Ballbesitz. Allerdings gingen auch die Gastgeber kein Risiko. Das wichtigste war es, ohne Gegentor zu bleiben. So entwickelte sich eine hart umkämpfte Begegnung in der Torchancen auf beiden Seiten Mangelware blieben.

Die einzige echte Möglichkeit in der ersten Halbzeit hatten die Hausherren. Nach einem Eckball kam Dennis Nahrmann noch mit Mühe und Not per Kopf an den Ball. Das Leder setzte auf und Pascal Witlandt zog mit seinem schwächeren linken Fuß ab. Die Kugel wurde noch abgefälscht und landete in der 33. Minute zum 1:0 im Hilbecker Netz. Damit ging es auch in die Pause.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Gäste das Kommando und machten Druck. Ein 16-Meter-Schuss von Andreas Neumann ging neben das Tor (49.), wenig später setzte Philipp Witte den Ball völlig freistehend über das WSU-Gehäuse (52.). Erst in der 70. Minute gelang dem SV nach einem Freistoß durch Patrick Schmidt der verdiente Ausgleich zum 1:1. Offensiv war von Warendorf, mit Ausnahme des 1:0, in der kompletten Partie gar nichts mehr zu sehen. Hinten standen die Hausherren gut. So war es am Ende für die Sportunion eher ein Punktgewinn als zwei Punktverluste.

„Klar bin ich mit so einem Ergebnis gegen den Spitzenreiter zufrieden“, sagte WSU-Trainer Markus Kleine-Tebbe. „Wir haben die Konter nicht so gut gespielt wie wir es können, dann wäre sogar ein Sieg dringewesen. Wir haben uns gut gewehrt. Mit Rene Simon, Dennis Nahrmann und Philipp Grothues waren drei aus der Viererkette überragend.“

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