WSU überzeugt bei 35:16-Heimsieg
Bild: Brandt
Nils Hagemeyer (Mitte) und die Warendorfer SU fegten den TSV Ladbergen II mit 35:15 aus der Halle.
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„Man hat gesehen, dass die Mannschaften unterschiedliche Ansprüche haben. Das wollten wir deutlich machen und als Mannschaft ein konzentriertes, strukturiertes Spiel abliefern. Das haben die Jungs umgesetzt“, kommentierte Hamsen und spendete seinen Schützlingen ein großes Lob für ihre Leistung. Grund zum Meckern hatte der Übungsleiter am gestrigen Tag nicht.

Denn die Emsstädter boten in der Tat eine äußerst seriöse Vorstellung. Sie gaben von der ersten Minute an Gas und nahmen auch in der zweiten Halbzeit trotz eines schier uneinholbaren Vorsprungs nicht den Fuß vom Pedal. Die Heimsieben setzte gleich ein Zeichen und ging mit 4:0 in Front (4.). Zwar kam Ladbergen nach sechs Minuten auf 3:4 heran, aber die WSU zog in der Folge wieder auf 10:5 davon (18.). Zur Halbzeit stand bereits ein beruhigender Neun-Tore-Abstand. Angesichts des Leistungsvermögens der beiden Teams war die Sache damit erledigt.

Für die WSU ging es nun darum, die zweite Hälfte mit derselben Intensität anzugehen und den Zuschauern etwas zu bieten. Die Anhänger der Heimsieben dürften ihr Kommen jedenfalls nicht bereut haben. Die Emsstädter netzten nach der Pause noch 18 Mal ein. Zum erfolgreichsten Werfer avancierte Noel Schemann, der ein Dutzend Tore zu dem klaren Heimerfolg beisteuerte.

Mit besonderer Genugtuung betrachtete Hamsen das Überzahlspiel seines Teams: „Das hat mir gut gefallen. Da bin ich im Training sehr akribisch. Und die Jungs haben das in diesem Spiel gut gemacht.“

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