WSU und Sendenhorst in nächster Runde
Bild: Wegener
Die Warendorfer Bastian Grothues (l.) und Laurence Wacker (r.) gegen Sendenhorsts Michael Schulte.
Bild: Wegener

Vor der Partie Sendenhorst gegen Milte war die Ausgangsposition klar: Dem A-Kreisliga-Spitzenreiter reichte bereits ein Unentschieden zum Weiterkommen, die Milter mussten nach einer Niederlage gegen die WSU sowie Siegen gegen Rinkerode und Alverskirchen gewinnen. Bis 60 Sekunden vor Schluss hieß es 2:2, alles war noch offen. Dann traf Michael Schulte für die SG zum 3:2, die Milter ließen die Köpfe hängen und verloren noch 2:5. Zuvor allerdings hatten die Rot-Weißen drei Riesenchancen zur Führung, die SG-Torhüter Rene Bisplinghoff allesamt vereitelte.

„Wir waren Millimeter vor dem Weiterkommen“, ärgerte sich Miltes Trainer Volker Hoffmann schon ein wenig, war aber mit seinen Schützlingen zufrieden. „Wir mussten uns in dieser Gruppe nicht verstecken und haben nur den letzten Schritt nicht getan. Respekt vor meiner Mannschaft, die sich super verkauft hat.“ Auch Sendenhorsts Uli Leifken konnte mit dem Auftritt seines Teams sehr gut leben: „Wir haben kein Spiel verloren, alles gut.“

Etwas souveräner agierten allerdings zumindest gegen Milte die Warendorfer beim 6:1. Auch gegen Alverskirchen und Rinkerode gab es sichere Siege für den Bezirksligisten. Im Duell mit Sendenhorst ging es eng zu. Zweimal lag die Sportunion zurück, zweimal glich sie aus. Die SG hatte in dieser Partie insgesamt leichte Vorteile. Letztlich ging die Punkteteilung aber in Ordnung. Am Ende wurde Sendenhorst aufgrund des besseren Torverhältnisses Erster vor Warendorf.

„Wir waren immer konzentriert, sind verdient in der nächsten Runde und souverän aufgetreten“, fasste Kapitän Bernd Kieskemper, der an der Bande die Verantwortung trug, die Leistung seiner WSU zusammen. „Ich bin sehr zufrieden, gerade auch aufgrund der personellen Lage.“ So hatte die WSU nicht alle Hallenspezialisten an Bord. Das könnte sich in der Endrunde ändern, falls beispielsweise der erkrankte Fahri Malaj zurückkehrt.

Alverskirchen und Rinkerode waren nicht in der Lage, dauerhaft gegenzuhalten. Zwar hatten gerade die Alverskirchener einige sehr gute Phasen, außer beim Sieg über Rinkerode konnten sie diese aber nie über eine gesamte Partie zeigen. Somit schieden auch die Rot-Weißen aus.

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