WSU verliert 0:2 in Wiescherhöfen
Bild: Havelt
Philipp Grothues (r.) verlor mit der WSU in Wiescherhöfen.
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Kein Wunder, verschenkte seine Mannschaft doch leichtfertig die Punkte. Die Warendorfer ließen nämlich mehr als ein halbes Dutzend guter Möglichkeiten ungenutzt. Die Hausherren schossen dagegen nur dreimal auf das Tor von Sebastian Völzow, zweimal zappelte der Ball im Netz.

Zum ersten Mal in der 24. Minute, als Simon Peper nach einer Ecke völlig unbedrängt aus sechs Metern zum 1:0 einköpfen konnte. In der Folge hatte die WSU mehrere glasklare Ausgleichsmöglichkeiten, die sie aber allesamt liegenließ. So kam es, wie es kommen musste. Nach einem Konter erhöhte Christopher Lübeck nach einer Stunde auf 2:0.

Selbst danach hätten die Gäste das Spiel noch drehen können. Allerdings wurden die Chancen teilweise schon kläglich vergeben. Ein Beispiel hielt die 67. Minute parat. Nach Foul an Diego Bortolozzo gab es Strafstoß. Raman Bas schoss den Ball allerdings ohne Druck und halbhoch. So wurde der Elfer eine sichere Beute des TuS-Torwarts. Für die Partie war diese Aktion bezeichnend.

„Der Elfer war gemurmelt, nicht geschossen“, ärgerte sich Kleine-Tebbe nicht nur über diese halbherzig ausgeführte Aktion. „Wir haben die Konsequenz im Abschluss total vermissen lassen. Das ist für mich schwer zu begreifen.“ Die WSU muss daher weiter um den Klassenerhalt bangen.

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