WSU versagen gegen Senne die Nerven
Bild: Havelt
Niklas Voss und die WSU verloren gegen Senne.
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Das ging schon vor der Pause los. Beim 10:11 war die WSU im Angriff, vertändelte den Ball zehn Sekunden vor der Halbzeit und kassierte noch das 10:12.

Ganz bitter war der Beginn von Abschnitt zwei. Mit 12:17 lag die WSU nach 37 Minuten hinten, es ging gar nichts zusammen und es drohte eine ganz derbe Klatsche.

Allerdings riss sich die Sportunion noch einmal zusammen, kam Tor um Tor heran und verkürzte bis auf 19:20 (50.). Das Spiel schien zu kippen. Zweimal hatten die Warendorfer die Chance, auszugleichen. Ein dummer Wurf aus schlechter Position und ein Fangfehler machten diese Möglichkeiten aber zunichte. Senne führte wieder mit drei Toren (53., 19:22).

Noch einmal ackerte sich die WSU heran. 22:23 hieß es 125 Sekunden vor Schluss. Und erneut standen sich die Spieler mit den roten Trikots selbst im Weg. Vier Zeitstrafen – davon drei wegen Meckerns, die in der Roten Karte gegen Maik Isernhinke gipfelten – führten in den letzten vier Minuten teilweise zu doppelter Unterzahl. So war letztlich nichts mehr zu holen, obwohl die Senner alles andere als sattelfest waren.

„Die Nerven lagen bei allen blank“, sagte Trainer Uwe Landau, dessen WSU nur noch zwei Punkte vom ersten Abstiegsplatz trennen. „Die Einstellung war viel besser als zuletzt in Everswinkel, aber die Leichtigkeit fehlte völlig.“

Dazu kam, dass mit Ruben Aldejohann, der krankheitsbedingt kurzfristig passen musste, ein ganz wichtiger Spieler fehlte.

„Es war deprimierend, weil es einfach zu wenig war“, fand Landau. „Schlimm waren auch die Undiszipliniertheiten.“

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