WSU will nichts mit Abstieg zu tun haben
Bild: Havelt
Die Zugänge der WSU: Max Bökamp, Niklas Steinkamp (h.v.l.), Leon Knappheide, Fabian Wehn und Martin Zemloh (v.v.l.).
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Zudem gibt es im Kader noch einige personelle Fragezeichen. So auch bei Björn Güldenarm, der nach seinem Kreuzbandriss zwar wieder im Lauftraining ist, wann und ob er ins Team zurückkehren wird, bleibt allerdings abzuwarten. „Er hat alle Zeit der Welt“, macht Kleine-Tebbe keinen Druck. Den macht er auch bei Ansgar Vieten nicht, der nach seinem Beinbruch wieder aktiv mitmischen will.

Shalas Zukunft ungewiss

Die sportliche Zukunft von Osman Shala steht dagegen in den Sternen, da erneut der Verdacht auf einen Kreuzbandriss besteht. Auch Torhüter Johannes Kohn laboriert an einer Knieverletzung. Wie schwer diese ist, bleibt abzuwarten. Der Termin für die Magnetresonanztomographie (MRT) ist in zwei Wochen. Zudem wird Lukas Schubert wohl nur in den ersten Wochen zur Verfügung stehen, ehe er sein Studium in Berlin aufnimmt.

Keine Abstiegsangst

„Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, setzt Kleine-Tebbe das Saisonziel ob der vielen Unwägbarkeiten auch recht tief an. „Alles andere wäre in unserer Situation vermessen.“

Als Favoriten in der Liga sieht er neben den drei Landesligaabsteigern Rhynern II, Menden und Oestinghausen auch Hilbeck, Soest und Herringen. „Und wer danach kommt, werden wir sehen“, sagt Kleine-Tebbe. Sicher ist, dass auf die Warendorfer gleich zu Beginn der Saison ganz dicke Brocken zukommen. Los geht es beim Mitfavoriten Rhynern II, ehe das erste Heimspiel gegen die stark einzuschätzenden Wiescherhöfener auf dem Programm steht.

„Ich hoffe, wir bleiben diesmal von schweren Verletzungen verschont“, ist Kleine-Tebbes größter Wunsch für die kommende Spielzeit. Kein Wunder, waren in der vergangenen Saison in der Vorbereitung doch gleich drei Akteure mit Kreuzbandrissen komplett ausgefallen.

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