WTV stürmt zurück an die Spitze
Abgehoben: Angreifer Henrik Frerich (r.) gewann für den WTV immer wieder Bälle in der Gasse.

Osnabrück wird derzeit durch Akteure der Rheine Warriors unterstützt. Da Rheine in dieser Spielzeit nur für die Verbandsliga gemeldet hat, können Spieler momentan für beide Teams antreten. Über einen dementsprechend großen Kader verfügt der RC, der bis Samstag auch noch ungeschlagen an der Spitze der Tabelle thronte. Wiedenbrücks Trainer Marc Watson und sein Co-Trainer Alexander Cordes bereiteten die Mannschaft daher akribisch auf das schwierige Auswärtsspiel vor. Der WTV konnte erneut auf ein stark besetztes Team bauen, in dem mit Marc Löser, Stefan Growe und Jason Piper gleich drei Spieler ihr Debüt in der ersten Herren-Mannschaft gaben.

31:0 bereits zur Pause

Die Gäste starteten hochmotiviert und setzten Osnabrück direkt unter Druck. Wiedenbrück hatte sofort mehr Ballbesitz, während die Hausherren gar nicht ins Spiel fanden. Durch eine konsequente Verteidigung wurden die gegnerischen Angriffsbemühungen im Keim erstickt. Durch die Versuche von Sebastian Cordes, Peter Verhoff, Marc Watson, Rainer Arens und Daniel Bökamp sowie zwei Erhöhungen durch Sebastian Cordes ging der WTV bereits mit einem 31:0-Vorsprung in die Pause. In der Halbzeit warnten Watson und Cordes eindringlich davor, sich – wie in den vorherigen Partien – auf dem Vorsprung auszuruhen und den Gegner ins Spiel zurückfinden zu lassen.

Worte verfehlen ihre Wirkung nicht

Diese Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Osnabrück hatte sich zum zweiten Durchgang zwar noch einiges vorgenommen, doch die Wiedenbrücker hielten weiterhin konzentriert dagegen und ließen nahezu keine Chancen des anrennenden Gegners mehr zu. Stattdessen wurde der ohnehin schon deutliche Vorsprung sogar noch durch Sebastian Cordes und zwei weitere Versuche des erneut überragend aufspielenden Verbinders Daniel Bökamp auf 48:0 ausgebaut. Ein höchst souveräner Sieg des neuen Tabellenführers.

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