Wadersloh kommt furios aus der Pause
Duelle in der Nacht: Oeldes Michael Rüschoff (l.) recht sprunghaft gegen Waderslohs Benjamin Hartmann.

Kein Wunder, dass sich Trainer Marc Schmidt freute: „Das war ein Auftakt nach Maß. Wir waren sehr präsent, hatten frühe Ballgewinne und spielten schnell nach vorne. Noch dazu haben wir in der ersten Hälfte keine Torchance zugelassen.“ Bückers Blitztreffer nach zwei Zeigerumdrehungen sowie Kroczek und Große Wienker schossen eine frühe Halbzeitführung heraus und bestraften so Oeldes Fahrigkeit. „Wir waren viel zu weit weg, das war katastrophal und inakzeptabel“, war Dominik Kretz auf der anderen Seite natürlich angefressen.

 Das besserte sich nach dem Seitenwechsel, als Oelde zumindest kämpferisch nachlegte und durch Platzeks Doppelschlag auch noch einmal näher herankam. Rüschhoff verpasste den Ausgleich schließlich knapp. „Ganz ohne Herzinfarkt können wir es nicht“, lachte Schmidt schließlich darüber, weil Osburg die Entscheidung in der Nachspielzeit klar machte.

„Wir haben verdient gewonnen, weil wir 60 Minuten lang überragend gespielt haben“, so der Wadersloher Trainer, was auch Kretz so bestätigte und hinzufügte: „Wir machen trotzdem weiter und kämpfen um Platz eins.“

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