Warendorf II schlägt Ostenfelde mit 2:1
Bild: Kruse
Die WSU II, hier mit Marcel Strothoff, Steffen Robers, Andre Lütke-Frie und Philipp Grothues (v. l.), feierte einen 2:1-Erfolg gegen Ostenfelde.
Bild: Kruse

Während sich die Heimelf nach dem Abpfiff über drei überlebenswichtige Punkte freuen durfte, herrschte bei den Gästen totale Tristesse und Frustration. Beim TSV lief  gar nichts zusammen. Mit so einer Leistung ist die Elf von Spielertrainer Sefket Büyükbas alles andere als ligatauglich. Ganz anders präsentierten sich dagegen die Kreisstädter. Mit unermüdlichem Engagement und dem unbedingten Siegeswillen verdienten sie sich  die dreifache Punkteausbeute.

So sah es besonders im ersten Durchgang alles andere als nach einem hochbrisanten Derby aus. Die Warendorfer waren den Gästen in allen Belangen überlegen und stießen nur auf wenig bis gar keine Gegenwehr. Nach einer Viertelstunde durfte die Elf von Sebastian Wende den ersten Treffer bejubeln. Philipp Grothues nahm aus 20 Metern genau Maß und erzielte die 1:0-Führung. In der 35. Minute erhöhte Hendrik Kindermann nach schönem Zuspiel von Andy Husemann auf 2:0 und sorgte somit für den standesgemäßen Pausenstand.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern zunächst das gleiche Bild. Die WSU kämpfte und kombinierte, der TSV haderte mit dem Schiedsrichter und sich selbst. In der 67. Minute erwies Ostenfeldes Verteidiger Christian Jürling seinen Teamkollegen zudem noch einen echten Bärendienst. Er sah wegen einer völlig unnötigen Mecker-Aktion die Ampelkarte. Dann nahm das Nachbarschaftsduell plötzlich an Fahrt auf. Viele Zweikämpfe und Fouls verhinderten allerdings jeglichen Spielfluss, so dass Torraumszenen rar gesät waren. So fiel der glückliche 2:1-Anschlusstreffer für die Gäste auch aus dem Nichts. Zehn Minuten vor Schluss nutzte Niklas Oberscheidt ein Durcheinander in der WSU-Defensive und traf aus kurzer Distanz. Für den Ausgleich reichte es allerdings nicht. Den hätte die Büyükbas-Elf allerdings auch nicht verdient gehabt.

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