Warendorf: Platz zwei im Westfalenpokal
Einen starken zweiten Platz im Westfalenpokal holten die Warendorfer Voltigierer in der Besetzung (v. l.) Renate Fockenbrock, Johanna Rohde, Hannah Stapel, Leonie Upmann, Marlen Lütke Hockenbeck, Anne Vrochte, Finnja Koch und Jennifer Pabel.

Somit war es eine völlig entspannte Situation ohne Druck und Stress, um einfach eine tolle Turnieratmosphäre genießen zu können. Ein solcher Tag beinhaltet für alle Teilnehmer einen bestimmten Ablauf. Alle Pferde wurden bereits früh morgens durch Turnierleitung und Tierarzt in der Verfassungsprüfung genau in Augenschein genommen. Kein Problem für den zehnjährigen Dr. Pepper, der ebenfalls in der Turniervorbereitung nicht nur bei den Trainingseinheiten mit seiner Longenführerin Renate Fockenbrock und dem Team, sondern auch durch seinen Reiter Björn Struss vorbereitet wurde.

Es galt, in sieben Minuten acht genau vorgegebenen Übungen pro Voltigierer zu turnen und speziell festgelegte Kriterien zu erfüllen. Insgesamt platzierte sich das Team nach dem Pflichtdurchgang auf Rang vier. Marlen Lütke Hockenbeck konnte in der Einzelauswertung sogar den zweiten Rang belegen. Mehr als nur zufrieden mit diesem tollen Ergebnis ging es dann für die Mannschaft in die Kür.

Teamgeist, Gemeinschaftsgefühl und Begeisterung für ihren Sport stehen bei den Warendorfern an erste Stelle und somit stand das Genießen und der Spaß im Rahmen der Kür für alle im Vordergrund. Und der Funke sprang über: Das Team lieferte nicht nur eine sauber und flüssig geturnte Kür ab, sondern begeisterte Richter und Zuschauer gleichermaßen. Zur Musik von Spirit wurden Kürelemente bestehend aus zwei oder sogar drei Voltigierern gezeigt und Dr. Pepper überzeugte wieder einmal durch seine Zuverlässigkeit. Es passte alles zusammen und die Warendorfer konnten in der Kürprüfung sogar einen Sieg einstreichen.

Durch ihre souveräne und ausdruckstarke Leistung in der Kür konnte sich das Team somit sogar noch auf den zweiten Platz, nur 0,05 Punkte hinter dem RVG Bad Oyenhausen, nach vorne schieben. Alles in allem war es ein spannendes, von einem starken Teilnehmerfeld geprägtes Turnier, wie auch das Ergebnis widerspiegelte, da die Wertnoten der ersten Mannschaften nur knapp auseinander lagen.

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