Warendorf feiert 4:0-Heimsieg
Bild: Kruse
Die WSU bejubelt den Heimsieg.
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Diese Vorstellung der Emsstädter konnte sich wirklich sehen lassen. Am Ende war der Erfolg nicht nur verdient, sondern ging auch in der Höhe absolut in Ordnung. Selten sah man in dieser Saison eine so starke Vorstellung der WSU. Das sah auch Trainer Oliver Glöden so: „Eine sehr gute und disziplinierte Mannschaftsleistung. Mit dieser Vorstellung kann man sehr zufrieden sein.“

Anlass zum Meckern gab es kaum. Die Hausherren zeigten von Beginn an eine couragierte Leistung. Allerdings wussten auch die mit starken Einzelspielern gespickten Gäste im ersten Durchgang noch zu gefallen. So entwickelte sich eine temporeiche Begegnung, in der aber die Gastgeber die klar besseren Tormöglichkeiten besaßen. Nachdem Tobias Schwienhorst (12.) und Dennis Bonin (21.) die Führung nur denkbar knapp verpassten, eröffnete Kapitän Bernd Kieskemper nach einer halben Stunde den Torreigen. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Rene Simon nach einer Freistoßhereingabe sogar noch auf 2:0. Bei beiden Gegentreffern machte der Torwart und zugleich Trainer der Gäste, Stefan Küritz, allerdings keine gute Figur.

In Halbzeit zwei sorgten die Kreisstädter mit dem 3:0 durch Niklas Steinkamp in der 71. Minute dann endgültig für klare Verhältnisse. Bei Bockum-Hövel lief kaum noch etwas zusammen, zumal der Gast in der 65. Minute nach einer Ampelkarte nur noch in Unterzahl agierte. Das nutzte die WSU gekonnt aus und spielte sich zahlreiche Kontermöglichkeiten heraus, die aber insgesamt zu häufig ungenutzt blieben. Sonst hätte der Sieg sicherlich noch höher ausfallen können. Mehr als das 4:0, erneut durch Kieskemper (83.), wollte nicht mehr fallen.

„Besonders in Überzahl haben wir das endlich einmal gut gemacht. Da haben wir uns schon oft sehr schwer getan“, freute sich Glöden.

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