Was SC Roland von Mainka lernen kann
Nicht aufhalten lassen: Rolands Niklas Szeleschus (l.) wird von den Beinen geholt. Wer schneller aufsteht, der gewinnt!

Ob sich seine Jungs ein Beispiel nehmen können? Am Sonntag (14.30 Uhr) jedenfalls ist der Delbrücker SC zu Gast in Roland, und dann sollen nach fünf sieglosen Spielen wieder drei Punkte folgen. Dass das zuvor nicht klappte, liegt – genau! – an der Torausbeute.

„Ich kann den Jungs spielerisch keinen Vorwurf machen“, sagt Mainka. „Wir üben Druck aus, haben Ballbesitz, spielen gutes Pressing, erarbeiten uns Chancen, aber scheitern eben beim Finalisieren. Soll ich den Jungs jetzt sagen ‚Schießt weniger aufs Tor!’?“. Natürlich nicht, aber die Qualität der Abschlüsse müsse wieder besser werden und dafür sind nicht nur die Stürmer zuständig, sondern alle, in die die Nähe des gegnerischen Tores kommen. Und ein Tor erzielen reicht Roland aktuell nicht aus.

 „Je länger die Spieldauer, desto mehr lassen wir es schleifen. Wir müssen bei Umschaltaktionen mehr anpacken, das ist zwar kraftaufwendig, aber da sind wir nicht am Optimum“, mahnt Mainka. Und da personell der Schuh arg drückt, zu Wochenbeginn zehn Leute im Training waren, am Donnerstag und am Freitag 12, muss Roland etwas improvisieren. „Wir nehmen Leute in den Kader, die eigentlich nicht fit sind“, sagt Mainka. Auch Co-Trainer Bernhard Venker wird sich umziehen.

Und Mainka selbst, vielleicht als Lösung der Sturmprobleme? Auf der Spielberechtigungsliste steht er schließlich noch. Doch der blockt ab: „Ich bin raus als Spieler, bei mir reicht’s für gar nichts mehr.“ Und wenn er es doch noch einmal probiert? „Das Risiko, dass das eintritt ist mir doch zu hoch. Die Jungs arbeiten gut“, begründet er.

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