Weiler im Rücken, Schwung nach vorn?
So würd man es sich wünschen: RW Ahlen in Partylaune mit (v. l.) Felix Backszat, Christopher Herrmann, Rouven Meschede und Cihan Yilmaz. Gegen Velbert ist der Sieg schon ein Muss.

Jetzt haben sie so lange um den Innenverteidiger vom KFC Uerdingen gebuhlt, jetzt muss er 25-Jährige nach der Unterschrift am Sonntag auch sofort Velberter Tore verhindern. Im Duell der beiden besten Aufsteiger ist das auch verdammt nötig, denn Trainer und Manager Joachim Krug sind sich einig, dass da „ein Gegner auf Augenhöhe kommt.“

Zudem einer, der RW Ahlen noch drei Punkte voraus ist und selbst nur knapp über dem Abstiegsabgrund schwebt. „Drei Zähler wären schön“, sagt Krug. „Aber im Fall der Fälle muss es auch mal einer tun. Auf jeden kommt es an.“ Im Sog so vieler Abstiegskandidaten nimmt auch Ahlen, was es kriegen kann. „Den Druck verspürt Velbert auch“, weiß Antwerpen, was da im Heimspiel auf ihn zukommt.

Um so stärker das Signal, das von der Verpflichtung Weilers ausgeht – mehr Sicherheit im Rücken kann auch das Spiel nach vorne beflügeln. Ob für Weiler nun Jan Klauke geopfert wird, steht noch nicht fest. Der durchaus torgefährliche Verteidiger, der zuletzt aber etwas schwächelte, könne auch noch auf die „Sechs“ verschoben werden, bastelt Antwerpen an seiner neuen Defensive.

Ein bisschen würde er auch gern wieder an der Offensive schrauben, aber Luka Tankulic fällt als Rückkehrer wohl aus, sein Berater scheint im Ausland einen neuen Markt für den Angreifer gefunden zu haben. „Schade, der weiß, wie man sich vorne durchsetzt“, bedauert Antwerpen, der aber immerhin einen voll besetzten Kader aufbietet. Und der soll nun dem Liga-14. auf die Pelle rücken. „Mit den ersten Neun haben wir nichts zu tun“, so Krug und will das kleine Extra. „Darunter müssen wir mal Punkte holen, die nicht eingeplant sind.“ Die gegen Velbert meint er wohl nicht, die sind nämlich durchaus eingeplant.

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