Weiler und Co. zeigen, was sie können
Heute Abend wieder im gleichen Leibchen: Nils Hönicke, hier noch für den SC Roland, und RW Ahlens Rene Lindner (unten). Hauptperson ist aber der neue Verteidiger Rico Weiler.

Aber wenn um 19.30 Uhr der Sparringspartner, Westfalenligist GW Nottuln, am Ahlener Stadion antritt, dann haben auch zwei andere Kandidaten eine Gastspiellizenz: Luka Tankulic und Nils Hönicke. „Tankulic hätt ich schon gern“, gibt Dirk Neuhaus zu. Der gerade arbeitslose Ex-Ahlener wohne „nahe am Platz“, so der sparsame Vorsitzende. „Der braucht weder eine Wohnung noch ein Hotel.“ Aber nicht nur ist sein Einsatz heute wegen Krankheit etwas wackelig, auch Tankulics Berater wägt gerade noch ab, ob sein Schützling nicht doch besser noch ein halbes Jahr in der Schweiz spielen soll. „Ob das alles so gut ist für ihn?“, fragt sich Neuhaus und muss weiter abwarten.

 Hönicke ist zwar auch ein alter Ahlener, der sich an der Werse fit hält, aber seine Verpflichtung ist wohl noch nicht so dringend und könnte noch bis zur Winterpause aufgeschoben werden. Dennoch, der Offensive kann heute Abend auch zeigen, was er so draufhat. Bleibt also Weiler, der gestern endgültig extern finanziert worden ist. „Teuer ist er nicht“, so Manager Joachim Krug, der dennoch noch um eine Spende bittet. „Ein kleines bisschen fehlt noch. Der Junge will einfach bei uns wieder Fuß fassen.“

Und das sehr passend im größten Krisenherd, der Defensive. Trainer Marco Antwerpen hat seiner Mannschaft nach der Qual in Wiemelhausen drei Tage freigegeben. „Damit wir mental mal runterkommen“, verrät Kapitän Felix Backszat. Viele Gründe also, dass gegen Nottuln mal die Null stehen bleibt.

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