Westkirchens offensiver Offenbarungseid
Bild: Havelt
Dennis Homering (r.) im Tor von GW Westkirchen entschärft hier eine Möglichkeit von Steffen Uphus, war letztlich gegen die Sendenhorster aber dreimal machtlos.
Bild: Havelt

Dabei hatte GW wieder einmal Probleme, überhaupt eine Mannschaft auf den Platz schicken zu können. Unter den momentanen Voraussetzungen kann es noch eine viel zu lange und vor allem ungemütliche Saison für die Grün-Weißen werden.

Da fanden sich in der Startaufstellung unter anderem Thomas Hanewinkel, der eigentlich schon aufgehört hatte, und Trainer Armando Alla kurz vor seinem 47 Geburtstag wieder. Dazu kamen noch zwei A-Jugendspieler. Auf der Bank saß unter anderem Altherren-Trainer Thorsten Koch, der mit seinen 43 Lenzen schon nach einer halben Stunde für den verletzten Lukas Herold eingewechselt werden musste. „Das war das erste und das letzte Mal“, sagte Koch auf eine mögliche Rückkehr in aktiven Dienst angesprochen.

Unter diesen Voraussetzungen fällt es schwer daran zu glauben, dass die Westkirchener die Saison regulär beenden werden. Da änderte auch der kleine Lichtblick, Tobias Lange kehrte nach langer Verletzungspause zunächst für einige Minuten zurück auf den Platz, nicht viel.

Die 90 Minuten selbst lassen sich schnell erzählen. Sendenhorst war in der ersten Halbzeit die bessere von zwei schwachen Mannschaften. Viel mehr als das 0:1 durch Maik Krause in der 20. Minute brachten die Gäste aber auch nicht auf den Rasen. Das reichte aber auch schon, denn die Hausherren blieben gänzlich ungefährlich. Und an dieser Tatsache änderte sich auch nach dem Wechsel nichts mehr. Die Gastgeber schossen nicht ein einziges Mal überhaupt auf das Tor des Gegners. So gab es natürlich auch keine Chance.

Mehr als ein halbes Dutzend hohe Bälle in den Strafraum, die allesamt geklärt wurden, gab´s nicht. Im zweiten Abschnitt hatte die SG dann gleich ein halbes Dutzend glasklarer Gelegenheiten, die teilweise aber kläglich vergeben wurden. Immerhin trafen erneut Krause zum 0:2 in der 65. Minute und Stefan Nordhoff zum 0:3 kurz vor Schluss (88.). Aus Sicht der Gäste hieß es, Punkte mitnehmen und Spiel abhaken.

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