Wieling neugierig auf Härtetest Spenge
Konzentriert. Der neue HSG-Kader hat einen Leistungsschritt nach vorn gemacht. Das gilt auch für Marian Stockmann.

  Am Samstag um 16 Uhr steht dem Team nun der erste Härtetest bevor. Bei der Rückkehr in die Halle Nord empgängt die HSG in der ersten Runde des DHB-Pokals den Drittligaabsteiger und neuen Ligakonkurrenten TuS Spenge. „Das Spiel kommt zum genau richtigen Zeitpunkt“, ist der 48-jährige Wieling gespannt und neugierig darauf, wie sich „seine Jungs“ nach zuletzt guten Testspielergebnissen gegen tieferklassige Gegner nun in einer echten Wettkampfsituation gegen einen bärenstarken Gegner präsentieren.

 Denn die Gäste haben Ansprüche und Strukturen aus der dritten Liga erhalten und trainieren unter Trainer Heiko Holtmann weiter viermal pro Woche. „Da können wir erstmals sehen, wer im Ernstfall noch mehr aus sich rausholt und wer eher darauf aus ist, Misserfolge zu vermeiden“, sagt Wieling. Dem Bielefelder ist ganz wichtig, dass das Team auch in den Spielphasen, in denen der Gegner die Oberhand hat, den Kopf nicht in den Sand steckt und bis zum Schluss an die eigenen Stärken glaubt.

 Hilfreich sein können dabei die flachen Hierarchie-Strukturen der jungen Mannschaft. „Sie versuchen viel im Team zu erarbeiten, da wird die Verantwortung nicht auf ein paar laute Leitwölfe abgewälzt. Das ist eine sehr reizvolle Konstellation, auch wenn vielleicht einer fehlt, der mal für ein Hallo-Wach sorgt“, nimmt Wieling in dieser Hinsicht sich selbst und seinen „Co“ Philipp Christ in die Pflicht.

 Helfen soll der HSG beim Versuch, die zweite Runde zu erreichen, bei der die Erst- und Zweitligisten ins Geschehen eingreifen, eine volle Halle. „Insgesamt habe ich ein gutes Gefühl. Und je mehr Erfolgserlebnisse wir haben, desto stabiler werden wir“, bilanziert Wieling.

Gefeiert wird nach Abpfiff aber auf alle Fälle. Denn die Mannschaft schlägt geschlossen bei der Geburtstagsparty des seit Mittwoch 50 Jahre alten Betreuers Michael Kramer auf.

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