Wikinger-Pleite trifft die ASG hart
Bild: Wegener
Das tut weh: Die Handballer der Ahlener SG um Felix Harbaum (links) verlieren die zwei Punkte aus dem gewonnenen Hinspiel gegen die Rhein Vikings, die erneut Insolvenz angemeldet haben.
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Stark wollten sie auftreten, die Drittliga-Handballer der Spielgemeinschaft Neuss/Düsseldorf. Da ihnen das in der Zweiten Liga nicht gelungen ist, haben sie nach einer Insolvenz den Neustart in der Dritten Liga angepeilt und sich die Wikinger vom Rhein genannt. Doch jetzt ist auch das Thema Drittklassigkeit durch, denn der Verein hat erneut die Notbremse gezogen und Eigenantrag auf Insolvenz gestellt.

„Es sind noch genug Spiele“

Damit ist die Mannschaft der Ahlener SG über Nacht zwei ihrer mageren neun Punkte, die sie bisher in 17 Spielen errungen hatte, los und rutscht hinter die Mendener Sauerland Wölfe zurück. Zum Glück steht mit den Rheinländern wenigstens schon mal der erste Absteiger fest. „Das ist natürlich doof, dass wir die Punkte verlieren“, sagt ASG-Trainer Sascha Bertow. „Aber wir werden alles für den Klassenerhalt tun. Es sind ja noch genug Spiele, um es aus eigener Kraft zu schaffen. Es liegt an uns, was wir daraus machen.“ Am vierten Spieltag hatte es die Bertow-Sieben beim 33:29-Sieg über den zwangsabgestiegenen Zweitligisten richtig gut gemacht.

Weitere Hintergründe und Reaktionen zum Aus der HC Rhein Vikings in der Dritten Handball-Liga lesen Sie am Freitag, 17. Januar, in der „Glocke“.

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