Wilhelmshaven kommt? Das wird ja leicht!
Eine hohe Hürde: Die Ahlener SG, hier nimmt David Wiencek aus der zweiten Reihe Maß, erwartet den Spitzenreiter aus Wilhelmshaven. Da kann nicht viel kaputtgehen.

 Nicht gerade ein Aufbaugegner für die angeschlagenen Gastgeber, die dringend Punkte brauchen, um vom Tabellenende wegzukommen. Trotzdem bleibt ASG-Trainer Sascha Bertow gelassen.

„Das ist für uns mit das einfachste Spiel“, sagt er. Stimmt, denn gegen den Aufstiegsaspiranten Nummer eins erwartet niemand von den Ahlenern einen Sieg. Nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga hatten die Jadestädter unumwunden den sofortigen Wiederaufstieg als Saisonziel angegeben. „Und dazu passt der Kader“, erklärt Bertow.

Mit dem ehemaligen slowenischen Nationaltorwart Primos Prost steht ein erstligaerfahrener Spieler zwischen den Wilhelmshavener Pfosten. Die beiden Kroaten Stanko Sabljic und Domagoj Srsen, der in der vorigen Saison noch beim TSV Hannover-Burgdorf spielte, bilden ein stabiles Abwehrbollwerk. Im Angriff sorgen unter anderem der 22-jährige niederländische Nationalspieler Rutger ten Velde und der slowenische U21-Nationalspieler Tim Rozman für Torgefahr.

 Wie stark die Wilhelmshavener sind, mussten Mitte Januar die Bergischen Panther erfahren, die in der Nordfrost-Arena mit 22:33 unter die Räder kamen. Am vorigen Wochenende allerdings tat sich der Liga-Primus gegen die mit einigen Erstligaspielern verstärkte Mindener Reserve schwer und schafft nur einen knappen 32:31-Sieg. „Selbstverständlich werden wir versuchen, uns so gut wie möglich zu verkaufen und den WHV so lange wie möglich zu ärgern“, verspricht Bertow.

Schließlich gilt es für die ASG, nach der langen Pause wieder richtig in den Rhythmus zu kommen. „Gegen die Bergischen Panther sind bei uns einige Fehler aufgetreten, die wir sonst nicht gemacht haben“, blickt er kritisch auf das vergangene Wochenende zurück. Die hat er unter der Woche mit der Mannschaft aufgearbeitet. Und auch einige neue Dinge haben Bertow und seine Männer erarbeitet, die sie gegen den Spitzenreiter umsetzen wollen.

 Jannis Fauteck hat noch immer Probleme mit seiner Hüfte. Ihn will der ASG-Trainer deshalb gegen den WHV nur dosiert einsetzen. Ansonsten soll sich die Mannschaft für die kommenden wichtigen Aufgaben in Minden und gegen Menden einspielen.

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