„Wir schauen jetzt genauer hin“
Carsten Droll muss jetzt wieder frieren.  Rolands Trainer hat nach seinem Mexiko-Urlaub die Vorbereitung persönlich aufgenommen.

„Die Glocke“: Herr Droll, keine Gewissensbisse, die Mannschaft in der entscheidenden Vorbereitungszeit in Stich zu lassen?

Carsten Droll (lacht): Wenn ich hiergeblieben wäre, hätte mir meine Freundin Diana die Koffer vor die Tür gesetzt. Nein, der Urlaub war schon gebucht, ehe ich überhaupt Trainer in Roland war. Zugegeben: das ist nicht optimal. Aber meine Trainer Fatih (Kalintas) und Bambi (Bamba) haben das natürlich so gut gemacht, dass keiner Bauchweh kriegen musste. Über SMS war ich immer auf dem Laufenden, und wir haben sogar die Trainingseinheiten abgesprochen.

 „Die Glocke“: Welche Erkenntnisse haben Sie denn aus dem Urlaub mitgebracht?

Droll: Na ja, das 4:4 gegen Haltern und das 2:1 über Spexard waren nach den schweren Trainingswochen natürlich begründbar, aber nicht ganz glücklich. Wir können mit der Vorbereitung insgesamt aber zufrieden sein.

„Die Glocke“: Einen Test betreuen Sie noch persönlich. Was bedeutet das für den Samstag bei Preußen Münster II?

Droll: Wir werden jetzt natürlich genauer hinschauen. Da spielen alle noch 45 Minuten, dann steht fest, wie wir in der Saison antreten werden.

„Die Glocke“: Keine Chance mehr, einen schwachen Auftritt beim Training wieder auszugleichen? 

Droll: Oh doch. Trainingseindrücke sind sehr wichtig. Das geht aber auch andersherum: Wer glaubt, durch eine starke Leistung im Test bei den folgenden Einheiten Gas rausnehmen zu können, der bekommt bei mir auch Probleme. Nur, wer gut trainieren kann, spielt auch am Wochenende gut. 

„Die Glocke“: Wie sieht es denn aus mit ihrem persönlichen Engagement? Vertrag schon verlängert?

 Droll: Klar, ich würde gerne weitermachen, aber gesprochen haben wir noch nicht. Ich schätze mal, wir setzen uns nach Ende der Vorbereitung mal zusammen und reden.

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