„Wir sind zurück auf der Sonnenseite“
So sieht man sich wieder: Jürgen Kerl (l.) kann sich noch erinnern, dass er vor „ungefähr 20 Jahren“ von Klaus Fichtel ein Original-Autogramm bekommen hat. „Das hab ich immer noch!“ Am Sonntag begegneten sich die beiden auf Augenhöhe. Ob „Fichte“ sich auch noch erinnern konnte? 

Ahlener Tageblatt: Herr Kerl, fünf Tage Vollgas und viel, viel Arbeit. Hat es sich gelohnt?

Jürgen Kerl: Auf jeden Fall. Unsere letzte richtige Sportwoche war ja rund zehn Jahre her. Mit dieser rundum gelungenen Festwoche haben wir es allen gezeigt, die schon vorhergesagt haben, dass wir nach unserem Jubiläum Verein und Sportplatz abschließen können.

AT:  Hört sich schlimm an. Steht es denn so arg um den Verein?

Kerl: Na ja, noch letzte Saison hatten wir nur eine D-Jugendmannschaft, die Erste ist in die C-Liga abgestiegen. Aber jetzt haben wir allen bewiesen, dass wir am Leben sind und es auch bleiben. Die Sportwoche war richtig gut fürs Image, das hat uns auf die Sonnenseite zurückgebracht hat. Vielleicht bringt das Event einige Kritiker zum Nachdenken.

AT: Das Freundschaftsspiel gegen die Schalker Altmeister war sicherlich der Höhepunkt der Festwoche. Nervös gewesen?

Kerl: Klar, und angespannt, ob alles klappt, ob man auch nichts vergessen hat. Aber dann war es ein Bombenerfolg, ein richtiges Gänsehautgefühl. Zumal wir die Zuschauerzahl mit über 1000 übertroffen haben. Bei besserem Wetter wären es auch 200, 300 mehr gewesen. Aber das macht nichts. AT: Ist der Blick in die Zukunft tatsächlicher rosiger als vorher? Kerl: Nun, bei der Platzanlage gibt es nur noch Kleinigkeiten zu tun, aber das ist ja immer so, wenn man den Platz in Schuss halten will. Da geht mein Dank auch an die Stadt Ahlen, die viel für uns getan hat.

Lesen Sie den zweiten Teil des Interviews im Ahlener Tageblatt am Dienstag

SOCIAL BOOKMARKS