Zäher Kampf bei den Überlebenskünstlern
Bild: Wegener
Vorgewarnt: Philipp Lemke und die anderen ASGer wissen nur zu gut, dass sich Senden mit Zähnen und Klauen verteidigen wird.
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Mit 17:31 Punkten rangiert der ASV auf Rang zwölf. Nur einen Zähler weniger hat die HSG Gevelsberg-Silschede auf dem Konto, die die Sendener jüngst ganz knapp mit 25:24 niederringen und in der Tabelle überholen konnte. Der rettende viertletzte Platz ist drei Punkte entfernt.

„Wir müssen zusehen, dass wir in den letzten beiden Spielen möglichst viele Punkte holen und dann nach oben schielen, um zu sehen, was in den Klassen über uns passiert“, erklärt ASV-Trainer Diethard von Boenigk. Denn je mehr Absteiger nach der Saison in der Oberliga Westfalen landen, desto mehr Mannschaften müssen von dort den Gang in die Verbandsliga antreten. Daher kann der zwölfter Platz ein direkter Abstiegsrang sein oder zur Teilnahme an der Relegation berechtigen.

Sicher ist für Sendens Coach nur, dass er mit seinem Team alles versucht, um die Klasse zu halten. „Wir kämpfen bis zum Schluss“, verspricht er. „Für uns ist das kein Neuland. Seit unserem Aufstieg vor drei Jahren geht es am Ende der Saison immer mit Hauen und Stechen um den Klassenerhalt, und das wird in jedem Jahr schwieriger.“

Ein Grund dafür ist dieses Jahr das ständige Verletzungspech. „Auch gegen Ahlen werden wir nicht komplett antreten können“, bedauert der Trainer.

Davon lässt sich ASG-Trainer Sascha Bertow nicht in Sicherheit wiegen. „Die Sendener müssen zuhause gewinnen, wenn sie die Klasse halten wollen“, weiß er. Dass man den ASV nie abschreiben darf, hat Gevelsberg am Wochenende erfahren, als die Sendener scheinbar aussichtslos zurücklagen und das Spiel noch drehten. „Wir müssen viel investieren, wenn wir dort zwei Punkte holen wollen“, betont Bertow.

Nur gut, dass sich seine Mannschaft beim Sieg gegen Loxten wieder von ihrer besseren Seite präsentiert hat. „Das Positive aus diesem Spiel müssen wir mit nach Senden nehmen, dann können wir dort auch gewinnen“, ist sich der Trainer sicher.

Auf Florian Ostendorf und Kevin Wiegers muss Sascha Bertow weiterhin verzichten.

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