Zufriedenheit, aber auch Irritationen
Bild: Wegener
Wie erhofft trifft Nick Grieswelle in der Westfalenliga Staffel 1 mit Roland auf Matteo Fichera (v. l.) und die Beckumer SV.  
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Derweil also sämtliche heimische Vereine in ihre Wunschstaffeln eingruppiert wurden, waren der FSC Rheda und die SCW-Zweite alles andere als glücklich über ihre Zwangsverlegung in die Bezirksliga-Gruppe 7. Zuvor hatten sie in der ostwestfälischen Staffel 2 um Punkte gespielt.

„Wir sind schon geschockt“, erklärte FSC-Vorstandsmitglied Tanja Schmits. „Unsere Spieler mussten erst einmal googeln, wo das alles ist.“

Probleme, die der SuS Ennigerloh in der Form nicht kennt. Nach langer Unterbrechung kehrt der Beckumer A-Liga-Meister auf die überkreisliche Ebene zurück – und zwar wie erwartet in die begehrte und für ihn mit vielen Vorzügen verbundene Bezirksliga-Staffel 7. Dort spielen überwiegend die Vereine aus jenem FLVW-Gebiet, in dem einst die Bezirksliga-Staffel 9 beheimatet war. Die Gegner sind bekannt, die Wege überschaubar.

Von besonderem Interesse ist auch die Westfalenliga-Staffel 1 mit den zweitbesten heimischen Teams hinter Oberligist Rot-Weiß Ahlen. Oberliga-Absteiger SC Roland und Landesliga-Meister Beckumer SV sind wie erhofft in die 1 eingruppiert worden und bekommen es dort überwiegend mit Gegnern aus dem nord-östlichen Verbandsgebiet zu tun.

Außer den Derbys zwischen Roland und der Beckumer SV dürfte es viele weitere reizvolle Partien geben mit „Nachbarn“ wie Clarholz, Spexard oder Delbrück. Die Liga dürfte in jedem Fall ein sportliches Schwergewicht sein. Schließlich gibt es mit Roland, Neuenkirchen und Stadtlohn gleich drei Oberliga-Absteiger.

Dem Vernehmen nach sollen zudem Herford, Delbrück, Fichte Bielefeld und auch Vreden sehr ambitioniert sein. Die Saison dürfte daher gerade für Neuling Beckum eine große Herausforderung werden.

https://www.flvw.de/amateurfussball/spielbetrieb-maenner-und-frauen/staffelnstaffelleiter/

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