Zwei Clubs, ein Ziel: Pott zum Abschied
Bild: Inderlied
Er will es wissen: Trainer Sebastian Monert empfängt am Mittwoch den SV Spexard zum Kreispokalfinale.
Bild: Inderlied

Ob angesichts der nahenden Trennung von Club und Team schon so etwas wie Wehmut aufkommt? „Jetzt doch noch nicht“, entgegnet Monert bestimmt. „Mein Fokus ist total auf diese Partie gerichtet“, fährt der Trainer fort, der nach der Saison aus beruflichen Gründen beim FSC zurücktritt und von Vittorio Lombardi abgelöst wird. Nein, Monert hat noch keine Zeit für Abschiedsgedanken. Er und seine Spieler beschäftigen sich einzig und allein mit der Frage, wie am Mittwochabend (18.30 Uhr) in der eigenen TSG-Kampfbahn der SVS zu Fall gebracht werden kann.

„Motiviert bis in die Haarspitzen“

„Die Favoritenrolle liegt bei Spexard“, sagt Monert. Soll der Westfalenligist doch mal zeigen, wie er mit Druck umgehen kann. „Wir sind jedenfalls bis in die Haarspitzen motiviert“, fügt Rhedas Trainer noch hinzu. Mit einem liebem Gruß an den Kollegen Taverna. Auch der steht vor seinem vorletzten Spiel mit seiner Mannschaft vom SVS, auch er hat seit dem feststehenden Klassenerhalt nur noch eins im Sinn: „Ich möchte mich mit diesem Titel verabschieden.“ Taverna wird in Spexard im Sommer durch Olaf Sieweke ersetzt. Ein Pokalsieg würde seine Bewerbungsmappe für mögliche neue Clubs anreichern.

Noch ein Beleg für den Stellenwert

Doch sowohl seine eigene Zukunft als auch die des SVS spielt für den Trainer keine Rolle. Was zählt, ist das Hier und Jetzt, ist der FSC. „Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie zuletzt beim 1:1 in Herford spielen, bin ich guter Dinge“, sagt Taverna. Beide Clubs können auf ihre Bestbesetzung zählen. Beim SVS reist sogar Stefan Forthaus aus Hamburg an. Noch ein Beleg für den Stellenwert, den dieses Finale hat. Nicht nur bei den Trainern.

SOCIAL BOOKMARKS