Zwei Trainer, ein Ziel: SuS fordert TuS
Bild: Wegener
Am Ball sind am Donnerstag der TuS Wadersloh mit Johannes Kleinediekmann (l.) und die Spielvereinigung Oelde mit Marius Brügge.
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Wenn zwei Trainer ähnliche Pläne haben, wird einer davon garantiert durchkreuzt. „Wir wollen wieder selber das Spiel bestimmen, mehr Ballbesitz haben und natürlich auch gewinnen“, sagt Stefan Hollenhorst, Trainer der leicht favorisierten Gäste. Klingt durchaus plausibel, doch der SuS Enniger würde die drei Punkte eben auch ganz gerne auf seiner Habenseite verbuchen.

„Offenen Schlagabtausch liefern“

„Wir wollen uns Chancen erarbeiten und Wadersloh einen offenen Schlagabtausch liefern“, so Trainer Peter Rosendahl, der dann noch nachlegt: „Wir haben schon gezeigt, dass wir gegen Teams von oben bestehen können. Es wird Zeit, dass wir mal wieder einen raushauen.“ Die Vorzeichen sind sowohl beim SuS als auch beim TuS ordentlich, beide Trainer freuen sich auf den einen oder anderen Rückkehrer und somit einen schlagkräftigen Kader.

Oelde vor kniffliger Partie

Zuletzt ein deutliches 0:4 gegen den Nachbarn aus Ennigerloh, in der Tabelle mittlerweile bereits auf Rang elf abgerutscht – das ist eigentlich nicht der Anspruch der Spielvereinigung Oelde und Trainer Martin Hanskötter. Der nimmt sein Team vor dem kniffligen Spiel beim Sechsten Walstedde aber in Schutz: „Die Personalsituation gibt momentan nicht mehr her“, sagt Hanskötter, der den dauerhaften Ausfall von Stürmer Jan Baum als schwerwiegendes Beispiel nennt. Auch bei der Fortuna muss der SVO-Trainer wieder kräftig rotieren: Acht Akteure, die am Sonntag noch dabei waren, fehlen. Dennoch möchte Oelde etwas Zählbares aus Walstedde entführen.

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