Zweite Chance gegen Osnabrück nutzen
Bild: Brandt
Treffsicher: Jens Wibbelt (Mitte) war für den BBC Warendorf in Osnabrück mit 19 Punkten der erfolgreichste Werfer.
Bild: Brandt

Dort hatten die Warendorfer mit der 49:59-Niederlage wohl ihre letzte Chance auf die Aufstiegsrelegation zum Oberhaus verspielt. „Wir haben gut begonnen“, analysiert Trainer Marcel Fedde, der erkrankt passen musste und die Partie via Livestream aus der Ferne verfolgt hatte. „Doch dann kam ein Bruch ins Spiel und wir mussten Osnabrück ziehen lassen.“

Zweites Viertel in den Sand gesetzt

Im ersten Viertel hatten die Gäste noch mit 18:12 geführt, den zweiten Spielabschnitt jedoch mit 4:17 in den Sand gesetzt, so dass Osnabrück zur Halbzeit bereits mit 29:22 in Führung lag. „Meine Mannschaft hat in den beiden Abschlussvierteln gut gekämpft, doch angesichts des Rückstands musste sie schwierige Würfe nehmen“, erklärt Fedde. „Da kann dann eine solche Zehn-Punkte-Niederlage zustande kommen.“

Heute will das BBC-Team die Scharte im Nachholspiel aus der Hinrunde auswetzen. „Das wird nicht leicht“, ist sich Warendorfs Mannschaftsverantwortlicher sicher. „Es wird eine Partie auf Augenhöhe. Das ist ein richtiges 50:50-Spiel, denn beide Mannschaften spielen auf dem gleichen Niveau.“ Die Tagesform wird über Sieg oder Niederlage entscheiden, vermutet Fedde. „Wir müssen uns von Beginn an auf unsere Stärken besinnen und dürfen uns so eine Schwächephase wie am vergangenen Samstag nicht noch einmal erlauben“, fordert der Trainer.

Negativserie beenden

Mit der Niederlage vom Samstag ist die Bilanz der Warendorfer gegen den Nachbarn aus Osnabrück nun auf drei Niederlagen in Serie angewachsen. „In der vergangenen Saison haben wir beide Spiele verloren“, erinnert sich Fedde. „Jetzt wollen wir dieses Derby auf jeden Fall gewinnen und den Trend stoppen.“ Dazu muss sich seine Mannschaft gegen die Gästeformation mit drei großgewachsenen Spielern durchsetzen. „Wir müssen von Beginn an Druck auf den Gegner ausüben“, erklärt der BBC-Trainer. „Wenn uns das gelingt, bin ich optimistisch.“

Immerhin geht es in der Liga noch um den dritten Platz. Und den haben die Warendorfer Rollstuhlbasketballer immer noch fest im Blick. „Es wäre toll, wenn wir den erreichen.“

SOCIAL BOOKMARKS