Zweite Runde mit einigen Torfestivals
Bild: Wegener
Hiergeblieben: Auf dem Weg nach vorne wird (v. l.) RW Ahlens Justin Perschmann von Liesborns Stefan Henke ausgebremst.
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10:0 – Ahlen ganz seriös in Liesborn

Liesborn (pm) - Das war deutlich. Oberligist RW Ahlen gab sich in der zweiten Runde des Kreispokals bei Westfalen Liesborn keine Blöße und siegte souverän mit 10:0. Die vom A-Ligisten erhoffte Überraschung war dabei zu keiner Sekunde ein Thema.

„Wir haben nicht herumexperimentiert oder den Gegner auf die leichte Schulter genommen“, sagte Ahlens Abteilungsleiter und Interimstrainer Angelo Daut und war zufrieden mit der Einstellung des Favoriten. „Das Spiel hier aus der letzten Saison war bei einigen Jungs noch in den Köpfen und hat mit Sicherheit dabei geholfen.“ Damals setzten sich die Ahlener schließlich erst mit Hängen und Würgen in der Verlängerung bei den Westfalen durch.

Diesmal war der Außenseiter jedoch meilenweit von einem ähnlichen Resultat entfernt. Schon nach neun Minuten ließ es Enes Güney zum ersten Mal im Liesborner Kasten klingeln. „Von da an wusste der Gegner, dass heute für ihn nichts geht“, betonte der erfreute Daut. Seine Elf spielte im Anschluss souverän und abgeklärt ihren Stiefel herunter, erarbeitete sich durch gute Spielzüge immer wieder Torraumszenen.

Ein Druck, dem Liesborn nicht standhalten konnte. Bis zur Pause schossen die Rot-Weißen eine klare 6:0-Führung heraus. Da war den Hausherren schon lange klar, in welche Richtung die Partie verlaufen würde.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ Ahlens Torhunger nicht nach – weitere vier Treffer folgten. Die erfolgreichsten Schützen des Abends waren Cihan Yilmaz mit fünf und Enes Güney mit drei Buden. Außerdem netzten Marko Onucka und Martin Fuhsy jeweils einmal ein. „So ein deutlicher Sieg tut uns in der derzeitigen Situation ’mal ganz gut“, sagte Daut und erhofft sich in der Liga ähnlich souveräne Auftritte.

Roland bezwingt tapfere Ennigeraner

Enniger (rol) - Erwartungsgemäß ohne Probleme hat sich Westfalenligist SC Roland   in der zweiten Runde des Kreispokals beim Kreisliga-Team des SuS Enniger durchgesetzt. 6:1 (5:1) hieß es am Ende für die Gäste in den roten Trikots.

Bei aller Deutlichkeit des Resultats verkauften sich die Platzherren recht teuer und durften zwischenzeitlich sogar jubeln, als Tristan Müller nach 40 Minuten den Ehrentreffer für die Elf der Trainer Michael Huerkamp und Peter Rosendahl besorgte.

Es war das 1:4, nachdem Feldkamp-Vertreter Berekat Oduncu (5.), Aytürk Gecim per Strafstoß (23.) nach einem Foul an Semih Daglar, Daglar selbst (23.) und Lars Schröder (25.) den Favoriten klar in Führung geschossen hatten. Direkt vor dem Pausenpfiff (45.) erhöhte Rouven Tünte auf 1:5.

In Hälfte zwei versuchte Roland, weiterhin den Ball laufen zu lassen, was über weite Strecken ansehnlich gelang. Der SuS Enniger wehrte sich und machte im Rahmen seiner Möglichkeiten und in Anbetracht der Tatsache, dass der Gastgeber drei Klassen tiefer kickt, ein sehr gutes Spiel. Erst als die Kräfte gegen Ende ein wenig nachließen, stellte der eingewechselte Jannik Tödtmann das Ergebnis auf 1:6 – es war zugleich der Endstand.

SCR-Trainer Robert Mainka hatte einigen kürzlich noch angeschlagenen Spielern wie Rouven Tünte und Bernhard Venker Spielzeit eingeräumt. Außerdem durften die sonst gesetzten Innenverteidiger Daniel Feldkamp und Mario Bertram eine schöpferische Pause einlegen.

Eternit gegen SVN chancenlos, Baris Spor im Glück

Kreis Warendorf (rol/pm) -  In vier weiteren Kreispokal-Partien fielen  reichlich Tore.

Eternit - SV Neubeckum 1:12 (1:2). „Was in der Meisterschaft nicht so gut klappt, hat heute funktioniert“, sagte SVN-Trainer Selim Smajkic, der ein Bengt-Pfeiffer-Festival erlebte. Neubeckums Offensivkraft netzte zwischen der neunten und 82. Minute stolze achtmal ein.

Die restlichen Gäste-Treffer steuerten Berkay Sahin (51.), Ramazan Canakci (59., 90.+6) und Sean Barth (70.) bei. Hicham Hamama (16.) war das 1:1 gelungen.

„Damit haben wir uns Selbstvertrauen geholt“, betonte Smajkic.

Baris Spor - VfB Lette 4:3 (3:2). Die Heimelf war mit Fortuna im Bunde und versenkte vier Standards, während Lette fünfmal Aluminium traf. „Wir haben viel zu deutlich verloren“, sagte VfB-Trainer Alexander Klinnert. Baris Spor siegte dank der Tore von Can Görgü (2.), Simon Steinhüser (8./ET), Fatlum Beka (33., 75.). Für Lette trafen Dennis Brinkhaus (11., 31.) und Andre Haferkemper (90.+5).

Vorwärts - Walstedde 2:3 (2:1). Mit der ersten Hälfte war Fortuna-Chef Edmund Chart überhaupt nicht einverstanden. „Da haben wir um Gegentore gebettelt“, wetterte er. Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang reichten die Tore von Dennis Hohn (3./58.) und Marcel Brillowski (69.) aber zum Sieg aus, da für Ahlen nur Moritz Lüdemann (9.) und Alexander Schmidt knipsten (41.).

ASK - Aramäer 1:2 (0:1). Michele Heitkötter brachte die Gäste in Führung, welche Dennis Jeball ausbaute (68.) Abdoulaye Ciss konnte nur noch verkürzen.

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