Zwingt SCR die Adler zur Bruchlandung?
Bild: Rollié
Ein Trumpf des SC Roland: Torjäger Aytürk Gecim (l.) hat bereits fünf Mal getroffen. Gegen Preußen II will er nachlegen.  
Bild: Rollié

„Das ist unser Stil, und daran werden wir auch nichts ändern“, sagt Mainka. Den Zuschauern wird es recht sein, wenn beide Teams den Zement im Sack lassen und stattdessen wie einst Mainka in seiner aktiven Stürmer-Karriere stürmend die Entscheidung suchen.

Die Adlerträger aus der Domstadt haben in fünf Spielen stolze 19 Tore geschossen und zwölf Punkte eingefahren. Am Wochenende kassierte das Team allerdings daheim gegen Borussia Emsdetten beim 1:2 die erste Niederlage.

Da bot es sich für Robert Mainka an, die Ursachen für diese Schlappe zu analysieren. Er rief kurzerhand Emsdettens Trainer Roland Westers an und machte sich schlau. Er vernahm die Kunde von einem angriffslustigen, starken Kontrahenten, will deswegen aber mit seiner Elf nicht ins Mauseloch kriechen.

Selbst die gravierenden Personalprobleme bringen ihn nicht von diesem Vorhaben ab. Obschon Bernhard Venker, Timo Achenbach, Rouven Tünte und Dustin Gräwe ausfallen und nun auch noch Niklas Szeleschus aufgrund einer Entzündung im Sprunggelenk wohl lange passen muss, will der SC Roland auf Biegen und Brechen drei Punkte an der Vorhelmer Straße behalten.

 „Ich vertraue dem kompletten Kader“, sagt Mainka trotzig und mit gutem Grund. Schließlich hat das Team in der Breite an Qualität gewonnen. Mit Aytürk Gecim (bislang fünf Treffer) verfügen die Roten über einen echten Torjäger. Zudem haben sich Manuel Rasp und Kosta Papadopoulos im Test am spielfreien Wochenende für die Abteilung Attacke empfohlen.

Möglicherweise will Mainka sogar mit zwei Stürmern spielen lassen. Nach Angsthasenfußball klingt das wahrlich nicht.

SOCIAL BOOKMARKS