Zwischen Analyse, Pokal und Stürmersuche
Bild: Dünhölter
Pflichtaufgabe im Pokal: Für Trainer Björn Mehnert und den SC Wiedenbrück geht es am Mittwoch zu einem Bezirksligisten.
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Das darf für den SC Wiedenbrück nicht mehr als eine Pflichtaufgabe sein: Der Oberligist tritt in der zweiten Runde des Westfalenpokals am Mittwochabend (19.45 Uhr) beim Bezirksligisten FC Altenbochum an. „Wir nehmen das ernst, sind aber natürlich der Favorit. Wir wollen im Pokal so weit wie möglich kommen“, betont Trainer Björn Mehnert.

Bei allem Respekt vor dem Außenseiter, doch seine volle Aufmerksamkeit gilt dieser eher kleinen Hürde auf dem Weg zum erneuten Finaleinzug nicht. Mehnert hat derzeit genug andere Themen, denen er sich widmen muss. Da wäre zum Beispiel die Aufarbeitung der klaren Niederlage am Sonntag in Meinerzhagen.

„Ein richtiger Wirkungstreffer“

„Uns war und ist bewusst, dass es mit dieser jungen Mannschaft Rückschläge geben wird. In dieser Höhe sollte es aber nicht noch einmal passieren“, betont der Trainer, dem beim 0:5 vor allem das Verhalten nach Flanken in den Strafraum ein Dorn im Auge war. „Die Spieler sollen daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen“, fordert Mehnert. Deutliche Worte fand Geschäftsführer Bernhard Hartmann: „Da gibt es nichts schön zu reden, das war ein richtiger Wirkungstreffer.“

Keine Lekesiz-Rückkehr

Eine weitere Thematik, die den SCW zu Wochenbeginn begleitet hat, war die Suche nach einem weiteren Stürmer. Vom „Reviersport“ wurde die Rückkehr von Gökan Lekesiz ins Spiel gebracht. Der 28-jährige Angreifer, der bereits von 2016 bis 2017 das Trikot des SCW trug, spielte in den vergangenen zwei Jahren in der Türkei, wolle nun aber wieder in Deutschland Fuß fassen.

Mehnert bestätigte am Dienstag das Interesse, informierte am Nachmittag aber über die Absage von Lekesiz: „Er hat mir mitgeteilt, dass er sich anders entschieden hat.“ Der Stürmer wechselt zum SV Straelen. Wiedenbrück halte aber weiter Augen und Ohren geöffnet. Für den FC Altenbochum sollte es ohnehin auch so reichen.

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