Neues Fraunhofer-Zentrum in Soest



Soest (gl) - Die Fraunhofer Gesellschaft gründet in Westfalen ein weiteres Anwendungszentrum. An der Fachhochschule Südwestfalen in Soest wird ein Institut für die Erforschung neuartiger Leuchtstoffe entstehen. Damit ist Soest nach Lemgo und Hamm bereits der dritte Standort für ein Fraunhofer-Anwendungszentrum in Westfalen.

Mit neuartigen Leuchtstoffen wird sich das neue Fraunhofer-Anwendungszentrum an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest befassen. Mit Soest, Hamm und Lemgo gibt es somit bald drei Fraunhofer-Anwendungszentren in Westfalen.

Zukünftig sollen Wissenschaftler der Fachhochschule zusammen mit Experten von regionalen Industrieunternehmen mit ihrer Forschung unter anderem die Lebensdauer und Funktionalität von Leuchten und Lichttechnik verbessern. Südwestfalen ist auf diesem Gebiet mit zahlreichen Europa- und Weltmarktführern eine Hochburg: „Allein jede zweite in Deutschland hergestellte Leuchte kommt aus Südwestfalen“, teilt das NRW-Wissenschaftsministerium mit.

Das neue Fraunhofer-Anwendungszentrum wird in der Gründungsphase vom Land NRW mit 2,5 Millionen Euro über sechs Jahre finanziert.

Anwendungszentrum auch in Hamm

Bereits am Freitag war bekannt geworden, dass an der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) ein Anwendungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft für Angewandte Informationstechnik entstehen wird, das noch im Dezember seine Arbeit aufnimmt. Auch das Zentrum in Hamm erhält in den nächsten fünf Jahren eine Anschubfinanzierung von 2,5 Millionen Euro.

Zum Anwendungszentrum in Hamm heißt es in einer Mitteilung des Fraunhofer-Instituts: „Das Anwendungszentrum soll Wissenschaft und Industrie vernetzen, für Unternehmen Forschungsaufträge übernehmen sowie komplexe Problemstellungen lösen. Dabei kann die gesamte Expertise der 66 Institute des Fraunhofer-Netzwerkes genutzt werden. Schwerpunkt des Anwendungszentrums sind moderne Lebens- und Arbeitswelten.“

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