Offene Gärten im Lippetal ziehen Besucher an


Während des Tags der offenen Gärten ergeben sich für die Besucher besondere Einblicke in oft außergewöhnlich gestaltete Gärten.

Gerne verschenkt Paul Hense (links) seine Pflanzen, informative Gespräche eingeschlossen. 

Lippetal (gl) - Hinfahren, eintauchen, abschalten und genießen – wer sich am Wochenende für einen Gartentag entschieden hat, konnte sich auf ein ganz besonderes Erlebnis freuen. In Lippetal waren es gleich drei Gartenbesitzer, die ihre Pforte für private Besucher öffneten. 

Neben dem Feldgarten Albersmeier waren das: Arboretum Hense und Mecks nostalgischer Landgarten. 350 Jahre alt soll sie sein, die Buche im Nostalgie-Garten der Eheleute Ursula und Rudolf Meck. „6,20 Meter Durchmesser hat der Kreis Soest damals gemessen, als der Baum Naturdenkmal wurde“, erläutert Rudolf Meck. Er stand genau wie seine Frau allen Besuchern für Fragen rund um den 2000 Quadratmeter Garten an seinem ehemaligen Elternhaus zur Verfügung. „Man führt an diesen Tagen immer wieder viele nette Gespräche“, so der Tenor der beiden. 

Baumsammlung 40 Jahre alt

Auf gleich drei Morgen Fläche bringt es das Arboretum Hense. Die Baumsammlung begann vor 40 Jahren mit Ahornen, Buchen, Eichen, Eschen und Hainbuchen. Heute ergänzen weitere Hinweise wie Zukunftsbaum, Bienenbaum, Pionierbaum und „Baum des Jahres“ den Rundgang und machen ihn noch interessanter. Inzwischen finden sich bei Elisabeth und Paul Hense 160 Baumarten und -sorten sowie 40 Gehölzarten in der 400 Meter langen Feldhecke, die den Garten umgibt. 

Garteninhaber als „Wiederholungstäter“

Abgerundet wird das Naturerlebnis durch Stauden, Rosen- und Rhododendrenbeete. Viele Radler nutzten das naturnahe Angebot, um sich die Gärten auf einer kleinen Radtour anzuschauen, die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen oder bei Kaffee und Kuchen eine kleine Pause einzulegen. Die meisten Garteninhaber sind bei den Gartentagen sozusagen „Wiederholungstäter“ und machen immer wieder mit.

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